August 18, 2022

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Profi Radsport

Tour de France. Vor der letzten Woche. Ein Zwischenbericht

3 min read

Wir haben schon Zweidrittel der Tour de France geschafft. Am letzten Wochenende hat es einige Übrraschungen gegeben. Was am Freitag noch glasklar, ist nun hinter einer Nebelwand verschwunden. Wie so einige Fahrer auch. JUmbo Visma hat mit Roglic einiges an Potenzial verloren. Pogacar hatte schon vorher nur noch eine Rumpftruppe zur Verfügung. Jetzt herrscht Gleichstand. 

Vergessen wir nicht die Ineos Grenadiere, Die sehen noch ziemlich komplett aus und haben  immer drei Fahrer unter den ersten zehn. Da man die Strategie des Teams kennt, weiß man dass geraint Thomas nun einige Kaliber an seiner Seite hat, die unter anderen Umständen auch selber die Tour gewinnen könnten. Das sieht nach verschärften Angriffen in den Pyrenäen aus.

Leader Vingegaard wird wohl von zwei Seiten in die Zange genommen. Sein einziger und wohl entscheidender Trumpf ist Wout Van Aert. Wenn der in einem anderen Team wäre, dann wäre es wohl um ihn geschehen in der nächsten Woche. Team DSM hat mit Romain Bardet noch ein  Eisen im Feuer. Der Franzose hat 3 Minuten Rückstand auf Vingegaard, liegt auf dem vierten Platz und ist natürlich der Favorit der Franzosen. Da gibt es sicher auch mal, wie gestern bei den Franzosen, ein wenig mehr Windschatten durch das Fernsehmotorrad, als sonst üblich.

Bora hansgrohe, ist als der Hai Im Becken gepriesen worden. Letztendlich waren es aber nur Luftblasen. Aleksandr Vlasov war durch seine Coronaerkrankung nach der Tour de Suisse wohl stärker beeinträchtigt, als man angenommen hatte. Ich verstehe eh nicht wie man im Leistungssport die Krankheit so unterschätzt.  Kämna hat der Giro aus den Socken gehauen und die gesamte Teamstrategie war mal wie unter aller Würde.  Ich da immer nur mit dem Kopf schütteln. Das kann man im Fernsehen auch nicht mit Wunschdenken schön reden. Zumal viele der Kommentatoren eng mit dem Team lieert sind. Hatten wir das nicht schonmal. Ist das typisch deutsch?. Ich glaube nicht, andere machen das genauso. Scheißegal, ob die Jungs früher mal mit dicken Nadeln im Arsch durch die Gegend gelaufen sind. Hauptsache es wird Umsatz gemacht.

Reden wir von Simon Geschke. Auch zu Beginn der nächsten Wochen wird er das Bergtrikot tragen. Es wohl mit Rolf Wolfshohl einen deutschen Fahrer, der länger in der Wertung geführt hatte, aber der hatte damals kein Trikot an. Da sind die Werbestrategen erst später drauf gekommen. Kann den geschke das Trikot nach Paris bringen. Ich glaube, eher nein. Denn die Favoriten in der Gesamtwertung sind ihm dicht auf den Fersen und werden wohl im kampf um das Gelbe das Polka Dot Trikot sozugen en passent erwerben. Schade eigentlich.

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