Dezember 4, 2022

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de France. Über der großen Belt.

3 min read

Die gute Nachricht. Das Wetter ist schön. Es regnet nicht mehr im Staate Dänemark. Die schlechte Nachricht für die Fahrer. Es windet. Das hatte man aber schon auf dem Plan. Entsprechend groß war die war die Angst vor dem Großen Belt.

Vier Wagemutige gibt. Wagemutige oder Wahnsinnige. Wo ist der Unterschied. Aber wer weiß. Vielleicht geht die Rechnung ja auf und das Peloton zerlegt auf  der großen Brücke im Wind. Da sind die Jungs plötzlich bei die Leut. Zumindest ist ein Bergtrikot in Aussicht.

Bis dahin muss man aber erst kommen. Reden wir von den beiden Spitzenreitern. Einen Dänen und einem Norweger. Magnus  Cord Nielsen und Erik Byström. Zwei Wikinger. Die machen gerade die Beserkernummer. Dahinter halten zwei Franzosen die Landesehre hoch. Pierre Rolland und  Cyril Barthé. Beide Teamkollegen bei B&B Hotels.  97 km vor dem Ende werden sie wieder eingeholt.

Es geht natürlich auch um die Zwischensprintwertung bei den beiden Spitzenreitern. Dafür gibt es aber kein Trikot. 82 km vor dem Ende muss der deutsche Meister sein Hinterrad austauschen. Noch haben die Jungs vorne 1:50 Minuten zu ihren Gunsten. Aber es wird weniger.

Der Zwischensprint geht an Byström. Nielson verzichtet. Er trägt morgen das Polka Dot Trikot des Bergbesten. Im feld wird noch hart um die Punkte getritten Caleb Ewan vom Team Lotto Soudal holt sich die meisten Punkte. 15 Punkte an der Zahl. Heute kommen noch mal 50 Punkte für den Sieg bei einem der Jungs hinzu.

Man nähert sich der Ausreißertruppe. Noch sind es 73 km und 25 Sekunden. Man will nichts anbrennen lassen. Bevor es zum Ende kommt. Einer wird einegholt. Bystöm versucht es alleine. Er wird wieder von der Leine gelassen. Waren es erst 25 Sekunden, sind es 52 km vor dem Ende wieder 60.

Auf der Brücke kommt es zu Stürzen.  Das Gelände ist nicht besonders hoch. Der Gelbe ist betroffen und verliert zunächst 25 Sekunden.  Das Peloton verfällt in Schockstarre. Vernünftigerweise. Man lässt es ruhig angehen und so kann der Gelbe zurückgekommen.

8 km vor dem Ende ist das Feld wieder komplett. Selbst die Gruppe mit Rigoberto Uran ist wieder zurück. 5 Kilometer vor dem Ende wird wieder Rad gefahren.  Man befindet sich noch auf der Brücke. Aber die ist nicht mehr so hoch. Ein Sprinterfinale wird vorbereitet. Daher kommt es wieder zu Stürzen. Rund 30 liegen wieder auf der Straße. 2,3 km vor dem Ziel werden sie keine Zeit verlieren. Fabio Jakobsen schlägt um Millimeter Wout Van Aert und holt sich das grüne Trikot. Lampaert bleibt in gelb. Das ist aber ein Irrtum der TV Kommentatoren, den ich unbedachterweise übernommen habe. In Wirklichkeit hat sich Wout Van Aert die 6 Bonussekunden geholt und liegt nun eine Sekunde vor Yves Lampaert.

Ergebnis <<<<

 

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