Tour de France. Pogacar übernimmt gelb.

Es hatten eigentlich alle so erwartet. Das Resultat ist folglich nichts Besonderes. Das Ergebnis schon. Denn ganz so souverän hat es der Slowene dann doch nicht gemacht. Denn nach der Mauer von Huy in Bologna kam noch eine Abfahrt und eine Flachstrecke. Zudem hat ein gewisser Däne namens Vingegaard im Anstieg extreme Stärke gezeigt und den Slowenen namens Pogacar nicht ziehen lassen. Man ging gemeinsam in die Abfahrt und zog sich ein wenig die Zähne. Das nutzen die abgehängten Fahrer Evenepoel und Carapaz zu  einer Attacke aus. Sie schlossen wieder auf und überholten die beiden Topfavoriten sogar auf den Meter.

Die zeigten sich scheinbar gelassen. Nachdem Motto, was kratzt es die Eiche.

Gewonnen hat das Rennen wieder mal ein Franzose. Obwohl die Bretonen das ja nicht so ganz gerne hören und im Zweifelsfall mal wieder gar kein Wort verstehen wollen. Kevin Vauquelin vom Team Arkea B&B Hotels wird das sicher heute eine Ausnahme machen. Seine Gruppe setzte sich direkt nach dem Start ab und wurde vom  Peloton lange nicht gesehen.

Über 10 Minuten war teilweise der Vorsprung. Bis man dann doch schwächelte und einige Fahrer sich nicht über die Ziellinie retten konnten. Nicht so Kevin Vauquelin. Der setzte sich mit 2 Kumpels am Hausberg der Bologneser ab und schaffte beim zweiten Mal sogar 40 Sekunden Vorsprung am Gipfel. Die ließ er sich nicht nehmen.

Ich sollte jetzt noch was von unseren Landsleuten erzählen. Zuerst die schlechte Nachricht. Gestern kam der beste von ihnen mit 24 Minuten, ja Minuten, Rückstand ins Ziel. Die anderen hatte sogar 29 Minuten auf dem Buckel. keiner von denen wird persönlich dieses Jahr ein gelbes Sommermärchen erleben.

Jetzt die gute Nachricht. Heute kam Georg Zimmermann als bester deutscher Fahrer ins Ziel. Er hatte nur 8 Minuten Rückstand. Das ist doch eine Steigerung. Das müssen sie doch sagen. Zimmermann von Intemarche Wanty ist mit 26 wohl der jüngste der diesjährigen deutschen Teilnehmer. Und dem gehört doch die Zukunft. Eh. ist es nicht so. Der beste Wasserträger den das das Land aufzubieten hat. Da braucht Roglic keine Bange zu haben. Pogacar aber schon.

Was ich aber immer frage: ” Wie kann man seinem Chef das Wasser reichen, wenn man 30 Minuten irgend in der Pampa hinter ihm radelt?” Da muss man schon einen langen Arm haben.

Ergebnis <<<<<

 

 

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