Tour de France. Ist Aufgeschoben auch Aufgehoben?

Hatte Ihnen ja gestern gesagt, dass die Jungs eigentlich keinen Bock mehr haben. Geschke und Van Aert haben schnell mal das Handtuch geschmissen. Ob es freiwillig war sei mal dahingestellt.

Die Sprinter müssen aber noch. Oder besser gesagt sie sollen. Tun sie aber nicht. Denn die gestrige Bulette war dann doch ein bisschen zu abgeschmackt. Schaut man allein auf die Ergebnisliste, könnte man meinen,  wir hätten einen perfekten Bunchsprint gehabt und dingens, wie heißt noch der Topsprinter Lottom Quickstep, ach ja Kaspar Asgreen,  hätte gewonnen. 

Statt dessen sahen wir den ganzen Tag, ich will nicht, ich kann nicht und Hannemann geh du voran. Vor dem Champs in Paris war das die beste Gelegenheit für die Sprintermannschaften und sie haben es echt vergackt. Die Österreicher sagen dann wohl: ” Es ist sich nicht ausgegangen:” Aber 4 nach der langen Tour ach so entkräftete Peoples 30 Kilometer auf 20 Sekunden zu halten, das fiel nicht schwer.

So sahen wir mal wieder die Nummer; unser Walter beim Radsport. Wenn es am Sonntag dann auf den Champs Elysee geht,  werden wir die stolz geschwellten Brüste sehen. Ich schau mir dann lieber die Frauen WM im Fußball an.

Heute geht es nach Poligny. Es sind 173 km bis ins Jura. Es gibt ein paar Hügel aber nicht viel Die letzten km sind flach. 120 km vor dem  Ende finde sich endlich ein paar Leute. Die wollen und können hoffen. Mit dabei sind Nils Politt und Georg Zimmermann. 107 km  vor dem Ende beträgt der Vorsprung 1:09 Minuten.

Dann hat Nils Politt von Bora hansgrohe Pech. In einer Krurve reißt ihm die Kette. Das neutrale Fahrzeug von Shimano bietet ihm drei Fahrräder an. Keines passt und er muss auf das eigene Teamfahrzeug warten.  Das dauert. Die fahren nämlich noch hinter dem Peloton her.

Das Rennen beginnt eigentlich nach dem Zwischensprint. Da schließt eine Gruppe mit Jasper Philipsen nach vorne auf. Das Peloton mit den Favoriten legt daraufhin die Beine hoch.

An der letzten Bergwertung des Tages, 20 km vor dem Ende nimmt das Rennen noch einmal Fahrt auf. Eine Gruppe mit Mohoric, Asgreen und O Connor kann ihren Vorsprung verteidigen. Es sind nur 30 Sekunden. Doch die Jungs machen das. O Connor hat gegen Mohoric und Asgreen keine Chance. Zwischen den beiden Letztgenannten kommt es zum Fotofinish. Mohoric hat die am Ende die Nase knapp vorn. Es ist sein dritter Toursieg ever und auch dritte für sein Team Bahrain Victorious bei dieser Ausgabe der Tour de France.

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