Dezember 4, 2022

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de France. Geschke trägt das Bergtrikot ein letztes Mal auf dem Champs Elysee.

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Tour de France

Tour de FranceMir geht das das Gesäusel im Fernsehen über Simon Geschke und sein Bergtrikot  etwas gegen den Strich. Wir vom Radsport Journal Tourmann haben eigentlich selten die nationale  Brille auf. Wenn dann gefordert wird, dass Geschke doch dem Sieger der  Tour und des Bergtrikots das Trikot auf dem Podium überreichen sollte, dann kommen mir echt die Tränen. Schlimmer wäre dann allerdings schon, wenn Jonas Vingegaard dann die Tränendüsen öffnet. Da wird kein Trikot trocken bleiben.

Auch die Forderung, man sollte doch die Punkte der Bergwertung auf den kleinen Bergen so erhöhen, dass auch die Fahrer wie Geschke mal gewinnen könnten, scheint mir dem Augenblick geschuldet. Ich möchte trotzdem hie an dieser Stelle Vorschlagen, für die 4. Kategorie der Bergwertung 15 Punkte zu geben. Und für die erste Kategorie nur 4. Punkte. Irgend wie muss man doch einen Mann aufs Podium in Paris bekommen.

Nur noch 136 Fahrer werden Paris erreichen. Drei Fahrer mussten vor der letzten Etappe aufgeben. Wie bei den vielen anderen Jungs ist es auch hier meistens das Corona Virus, das verhindert den Scheck über 1000 Euro zu kassieren.

Den soviel bekommen die meisten für die 21 tägige Strapaze in die Hand gedrückt. Die ersten 20 Fahrer bekommen ja etwas mehr. Der erste 500000 und der 20. dann nur noch 3000. Dazu kommen natürlich noch die diversen Prämien. Etwa Tragen eines Trikots, Sprint und Bergwertungen.

Heute wird traditionel nicht mehr angriffen. Es geht nur noch um den Sieg auf dem Pariser Prachboulevard. Zuvor schaukelt man sich durch Umgebúng von Paris..Bevor es wieder im Sprint zur Sache geht, darf sich das Siegerteam einmal komplett vor dem Louvre zeigen. Dann geht noch einmal ordentlich zur Sache. Bis dann im Massensprint der Tagessieger sich kürt.

 

Max Schachmann und Jonas Rutsch geben sich die Kante auf dem Champs Elysee. Sie bilden mit zwei anderen Fahrern die Ausreißergruppe. Ihr Vorsrprung ist allerdings nicht groß. Er liegt ungefahr bei 15 Sekunden. Heute wollen sich die Sprinter ein letztes Mal zeigen. Das gelingt auch. Wout van Aert hält sich raus und so kann Jasper Philipsen von Alepecin Deceuninck souverän gewinnen. Vorher hatte Teamkollege Alexander Krieger die Sache eingeleitet.

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