Oktober 20, 2021

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Tour de France. 3. Etappe. Sprintertag

3 min read
Giro d'Italia

Zunächst ist aber die Bergwertung der diesjährigen Tour de France wichtiger als der Sprint im Zielort Pontivy. Der Ort,  im dem der UCI Chel David Lappartient eine wichtige Rolle spielt, hat sich den Männern mit den schnellen Beinen gewidmet. 

Vorher kämpft aber Ide Schelling  von Bora hansgrohe um das Bergtrikot. Er trägt zwar das weiße teil mit den roten Punkten schon heute den ganzen stellvertretend für Mathieu Van der Poel. Aber das Geld kassiert der Holländer. Nach der ersten der beiden Bergwertungen der vierten Kategorie lässt sich der Holländer ins Peloton zurückfallen. Er hat den Punkt kampflos bekommen und  der eine Punkt Vorsprung reicht ihm aus. Falls MVDP nicht doch noch einem Punkt holt. 

Seine Kumpel an der Spitze werden sich sicher freuen, dass sie einen Mitarbeiter weniger mit dabei haben. Viele Aussichten haben sie alle zusammen aber nicht. Denn die  3.Etappe  der Tour de France ist flach und gilt als erste Möglichkeit für einen Massensprint. Mich wundert, dass alle den alten Sack Cav auf der Rechnung haben und keiner Caleb Ewan. Wenn ich mich zwischen den zwei entscheiden sollte, würde ich auf Ewan Tippen. Aber es gibt ja noch andere. Außerdem kann am Ende wieder einiges passieren. Lassen wir uns überraschen.

80 Kilometer vor dem Ende haben die verbliebenen vier Ausreißer noch 2:21 Minuten Vorsprung. Es sind Jelle Wallays, Michael Schär, Cyril Barthe und Maxime Chevalier.

Schon ziemlich zu Beginn der Etappe gab es einen weiteren üblen Sturz. Geraint Thomas von Ineos Grenadiers fuhr lange hinter dem Feld her. Robert Gesink von Jumbo Visma musste die Tour aber verlassen.

Den Zwischensprint des Tages gewinnt Cyril Barthe von B&B Hotels. Den Zwischensprint im Feld gewinnt Caleb Ewan. Er holt sich 11 Punkte. Danach kommt Cav  knapp vor seinem Anfahrer Morkorv vorbei. Der musste wahrscheinlich kurz vor der Linie mal scharf auf die Bremse gehen. Andrè Greipel interessiert anscheinend nicht für diese Wertung. Noch sind 65 km zu fahren..

Das dicke Ende kommt am Schluss. Leider. Die Radsportkatastrophe beginnt 10 km vor dem Ende. Die Straßen werden schmaler und alle wollen dabei sein. Die ersten Opfer sind die Jumbo Visma`s  sie liegen fast komplett auf der Straße. Danach kommt es zu weiteren Stürzen. Die Sprinter dünnen aus. Eine relativ kleine Gruppe kommt auf die Zielgrade. Alpecin Fenix zeigt noch einigermaßen Formation. Die anderen wuseln sich durch den Messisprint. Caleb Ewan Und Peter Sagan sind die Opfer. Ewan hängt sich wohl am  Hinterrad vom Merlier auf und räumt auch noch Sagan ab. Tim Merlier kann durchziehen und gewinnt.  Caleb Ewan leigt noch alnge regungslos auf der Straße. Was für ein Tag.

Van der Poel behält sein Gelbes Trikot. Cav hat man nicht gesehen. Richard Carapaz ist von den GC Ridern am besten durch den Tag gekommen.

Ergebnis <<<<

Weiter Bilder folgen

 

https://www.youtube.com/watch?v=_oCUcaUPnVw

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