Tirreno Adriatico. Phil Bauhaus zeigt auf.

Als ich gestern schrieb, die Etappe sei die zweitlängste der Rundfahrt, so war das nicht richtig. Heute, von Follonia nach Foligno ist das der Fall. Die Etappe hat eine Länge von 216 Kilometern. Dies zeiigt an an, dass das Rennen die Vorbereitung für die Primavera ist.  Mailand San San Remo ist halt mit gut 300 km der längste Klassiker im Rennsportjahr.

Heute begann man schon mal mit der Traverse zur Adria. Das Renn startet am Mittelmeer, dann ins Landinnere zu verschwinden. Irgendwo in Umbrien war das Ziel. Die großen Berge stehen damit erst morgen an. Heute war noch einmal ein Tag für die Sprinter.

Deshalb gaben sich die Ausreißer keine sonderlich große Mühe. Nachdem die Wertungen abegräumt waren ließ man sich ins Feld zurückfallen. Rund 50 km vor dem Ziel in Foligno übernahmen dann die Sprintermannschaften das  Kommando. Die fuhren jetzt nicht  ganz schnell, aber immerhin so, dass keiner auf den Gedankenkam es auf eigene Faust zu versuchen.

In Foligno sahen wir einen schönen Massensprint. Den gewann Jasper Philipsen vom team Alpecin Fenix. Der ehemalige Anfahrer von Cavendish, äh ja, hat mittlerweile einiges gelernt. Zweiter wurde Phil Bauhaus vom Team Bahrain Victorious. Damit der Deutsche  wieder einmal aufgezeigt, dass man ihn immer auf der Rechnung haben muss.

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