Tirreno-Adriatico. Mal wieder bei Bruno vorbeschauen.
Gestern kamen bei mir doch die ersten Frühlingsgefühle auf. Nach dem verregneten Zeitfahren, radelten die Jungs durch den sonnigen Süden. Auch die Temperaturen lagen mit 15 Grad im grünen Bereich. Es ging von Camaiore nach Follonica. Die zweite Etappe war mit 210 Kilometern die zweitlängste. Man fuhr nicht an der Küste lang, sondern eine Straße weiter landeinwärts.
🙌 Partenza da Camaiore e attraverso Montemagno si raggiunge prima Pisa e poi il Livornese per salire a Castellina Marittima dove verso sud si attraversano Riparbella e Canneto. Circuito finale di 21 km con lo strappo “dell’Impostino” da ripetere due volte.#TirrenoAdriatico pic.twitter.com/cL7y21XwLK
— Tirreno Adriatico (@TirrenAdriatico) March 7, 2023
Das gab mir rein zufällig die Gelegenheit alte Ferienorte und Häuser zu besichtigen. Normalerweise sind wir immer im Herbst zu Bruno gefahren. Im Frühjahr war in der Toskana noch zu kalt. Aber im Herbst, da wärmte noch das Mittelmeer. Die Jungs fuhren durch ein wunderschönes Naturschtutzgebiet. Im Hintergrund sah ich eine bekannte Hügelkette. Mein Trainigsgebiet. Im Herbst stehen da an jeder Ecke die Hobbyjäger und ballern mit ihren Schrotflinten auf alles. Da die Jungs immer in Massen auftreten, hört es sich beim heranlaufen wie im Krieg an. Natürlich opfert man da auch schon mal gerne ein Patronen extra, wenn da ein bekloppter Tedesci vorbeijoggt.
🔥 La Fuga!
— Tirreno Adriatico (@TirrenAdriatico) March 7, 2023
.
🔥 The Breakaway!#TirrenoAdriatico @TudorProCycling @EoloKometaTeam @team_corratec pic.twitter.com/gTtt4kR950
Im Frühjahr ist allerdings ruhiger. Die Jagdsaison ist gerade vorbei. Allerdings nicht auf der Straße. Da wurden die Ausreißer natürlich gehetzt. Fünf Mann waren es ezu Beginn. Zum Ende nur drei. Nach den Zwischenwertungen verabschiedeten sich deren zwei. Aber auch die letzten drei wurde 30 km vor dem Ende eingeholt und so kam es zum Sprint royal. Wie die Kommentatoren sagten. Da aber die Teams zum Ende keine Teams mehr waren, kam es meiner unwesentlichen Meinung nach zum zur Zeit im Radsport üblichen Messisprint. Der hervoragendste Vetreter dieses Genre ist eigentlich der Manxman. Cav hat aber im Moment keine Form und so stritten sich andere Fahrer um die Beute. Den Bär erlegte schließlich Fabio Jakobsen von Soudal Quickstep.
Ergebnis <<<<
🇮🇹 Il migliore, nonostante tutto ➡️ https://t.co/U6OjmmLP9J
— Tirreno Adriatico (@TirrenAdriatico) March 7, 2023
.
🇬🇧 The best, against all odds ➡️https://t.co/fnvmtiZSnK#TirrenoAdriatico pic.twitter.com/aBYhSvVzWY
Das könnte interessant sein 
![]() | Lombardei Rundfahrt 2026 Seixas schreibt Geschichte: Der jüngste Sieger aller Zeiten in Como Die Lombardei-Rundfahrt hat einen neuen König, und er ist 20… |
![]() | Kooij schlägt zurück: Sprintspektakel und Abschied beim 20. Münsterland Giro Münster, 3. Oktober 2026. Zum Jubiläum bekam der Münsterland Giro, was er an einem Feiertag im Herbst verdient: ein… |
![]() | Regenbogen über dem Mont Royal: Die Rad-WM 2026 in Montreal Ein US-Amerikaner düpiert die Favoriten, Evenepoel schreibt Zeitfahrgeschichte und Demi Vollering holt endlich ihr Trikot: acht Tage, die Montreal… |




