Tirreno-Adriatico. Mal wieder bei Bruno vorbeschauen.

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Gestern kamen bei mir doch die ersten Frühlingsgefühle auf. Nach dem verregneten Zeitfahren, radelten die Jungs durch den sonnigen Süden. Auch die Temperaturen lagen mit 15 Grad   im grünen Bereich. Es ging von Camaiore nach Follonica. Die zweite Etappe war mit 210 Kilometern  die zweitlängste. Man fuhr nicht an der Küste lang, sondern eine Straße weiter landeinwärts.

 

Das gab mir rein zufällig die Gelegenheit alte Ferienorte und Häuser zu besichtigen. Normalerweise sind wir immer im Herbst zu Bruno gefahren. Im Frühjahr war in der Toskana noch zu kalt. Aber im Herbst, da wärmte noch das Mittelmeer. Die Jungs fuhren durch ein wunderschönes Naturschtutzgebiet. Im Hintergrund sah ich eine bekannte Hügelkette. Mein Trainigsgebiet. Im Herbst stehen da an jeder Ecke die Hobbyjäger und ballern mit ihren Schrotflinten auf alles. Da die Jungs immer in Massen auftreten, hört es sich beim heranlaufen wie im Krieg an. Natürlich opfert man da auch schon mal gerne ein Patronen extra, wenn da ein bekloppter Tedesci vorbeijoggt.

Im Frühjahr ist allerdings ruhiger. Die Jagdsaison ist gerade vorbei. Allerdings nicht auf der Straße. Da wurden die Ausreißer natürlich gehetzt. Fünf Mann waren es ezu Beginn. Zum Ende nur drei. Nach den Zwischenwertungen verabschiedeten sich deren zwei. Aber auch die letzten drei wurde 30 km vor dem Ende eingeholt und so kam es zum Sprint royal. Wie die Kommentatoren sagten. Da aber die Teams zum Ende keine Teams mehr waren, kam es meiner unwesentlichen Meinung nach zum zur Zeit im Radsport üblichen Messisprint. Der hervoragendste Vetreter dieses Genre ist eigentlich der Manxman. Cav hat aber im Moment keine Form und so  stritten sich andere Fahrer um die Beute. Den Bär erlegte schließlich Fabio Jakobsen von Soudal Quickstep.

Ergebnis <<<<

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