Dezember 3, 2020

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Tao Geoghegan Hart gewinnt den Giro d’Italia

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Radsport

Hätte man vor 4 Wochen  gesagt, ein Brite vom Team Ineos gewinnt den Giro d’Italia,  so wäre die Antwort gewesen. Na klar, Geraint Thomas . Wer sonst.

Dass es nun Tao Geoghegan Hart geworden,  ist liegt an einigen Zufällen und natürlich an der Klasse des Fahrers. Letztes Jahr konnte als Helfer von Pavel Sivakov den Giro nicht beenden.  Dieses Jahr hatte er nach dem Ausscheiden von Geraint Thomas freie Fahrt.

Vor dem letzten Zeitfahren nach Mailand lag er fast zeitgleich mit Jay Hindlay vom Team Sunweb auf dem zweiten Platz. Wären wir beiden Tour de France gewesen, das sprächen wir vom knappesten Sieg ever, denn auf der letzten Etappe wird ja nicht mehr angegriffen. Wir sind aber beim Giro und gibt es dieses Zeitfahren. Die Italiener haben seit dieses Faible für Dramatik. So kam es zum Showdown in den Straßen von Milano. Diesen Zweikampf konnte Tao Geoghegan Hart vom Team Ineos mit 39 Sekunden Vorsprung gegen Jay Hindlay gewinnen. Und so wechselte, wie in den letzten Tagen, auch heute noch einmal das rosa Trikot seinen Besitzer. Man frägt sich echt, wollte es denn keiner haben?

Reden wir noch kurz von den Deutschen. Bester wurde dieses Jahr Nico Denz vom Team Sunweb. Er kam mit über 4 Sunden Rückstand auf den Sieger in Mailand. Das halt mal eine gute Etappe. Und es wird ihn sicher auch nicht trösten, dass sein Team das Leadertrikot doch nicht verteidigen konnte. 

Auch Peter Sagan von Bora hansgrohe dürfte untröstlich sein. Er konnte auch auf der zweiten Grand Tour des Jahres das Punktetrikot nicht ins Ziel bringen. Allerdings wird es Teamkollege Ackermann in Spanien wohl auch  nicht schaffen.

Ergebnis<<<<<

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