Supermann Lopez führt die Vuelta a San Juan an.

Miguel Angel Lopez ist sicher einer der beliebtesten Radsport in Südamerika. Obwohl er bei Astana wegen Dopinggerüchten rausgeschmissen wurde, zeigt er der Konkuerenz den langen Finger. Zwar ist er inzwischen bei seinem Heimatverein Medellin untergekommen. Doch ist  dieses CT Team international nicht gerade konkurrenfähig. In Europa sieht man die Jungs nicht so oft. Vielleicht macht es Supermann ja möglich. Böse Zungen behaupten ja, dass man bei Astana den Supermann gegen den Manxman ausgetauscht hat, weil man sich von diesem in Europa einen größeren Erfolg und Werbewert erhofft.

In der Tat hat Astana ja in der letzten Saison nicht so gut abgeschnitten. Man hat gerade so eben den Klassenerhalt geschafft. Supermann Lopez hat zwar für  Astana noch die meisten UCI Punkte rausgeholt. Immerhin fast 900 und damit 200 Punkte mehr als Cav von der UCI bekommen. Jeoch wird sich das in diesem Jahr wohl drastisch ändern, well die Mannschaft von Lopez nur bei den kleineren Rennen, für die es nicht so viel Punkte gibt, Startrechte besitzt.

So ist die Vuelta a San Juan für Supermann Lopez die große Bühne der Radsportwelt. Hier kann er den ehemaligen Kollegen aus der World Tour beweisen, dass er zu Unrecht aufs Altenteil gesetzt wurde. Keine der große Mannschaften will sich mit irgendwelchen Dopinggerüchten auch nur ansatzweise belasten.

Das Lopez vor dem ehemaligen Zeitfahrweltmeister und Halter des Stundenweltrekords Filippo Ganna liegt, dürfte Ersteren ein ganz besonderer Grund zur Freude sein.

Die sechste Etappe der Rundfahrt führt von San Juan nach San Juan zurück. Zwar haben die Veranstalter da ein Velodrom als Start und Zielort angegeben, aber das haltmitten in San Juan. Zwischendurch ging es in die Einöde, die in der Gegend direkt am Stadtrand beginnt. Habe mir sagen lassen, das rund um San Juan im Jahr kaum mehr als 200 mm Niderschlag fallen. So wundert es nicht, dass ohne etwas Zusatzwissen denken würde, man sei bei der Saudi Tour. Die kommt aber noch.

Obwohl die Startphase des Rennens mal wieder sehr hektisch war und sich irgendwie einige Gruppen absetzen konnten, kam es am Ende zu einem Massensprint. Den gewann Sam Welsford vom Team DSM. Immerhin vor Sam Bennett und Gaviria.

Überhaupt hatte das Team DSM ein gutes Wocheneende. Denn auf der anderen Seite der Welt holte sich heute morgen den Sieg beim Cadel Evans Race in Neuseeland. Immerhin sein erster World Tour Sieg.

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