Oktober 28, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Sizilien Rundfahrt. 1.Etappe

3 min read

Die alten Männer und die Wüste. So könnte diese Reise durch das sonnenverbrannte Land auch betitelt werden. Dabei sind die alten Männer gar nicht so alt. Jedenfalls nicht so alt, wie die meisten Herren in unseren Raum, die meinen sich auch im höheren Alter mit 20 Kilo Übergewicht in buntbemalte enge Radler Trikots quetschen zu müssen. Was für ein Albtraum auf der Landstraße. Bei den Rädern wird aber um jedes Gramm gekämpft.

 

Nein, ich rede von den Altprofis, die es immer noch nicht lassen können. So Herren, wie Nibali, Froome oder Valverde. Die große Zeit ist vorbei, aber der Honig der Ruhmsucht, den will man noch etwas länger schlürfen.

Seht her, ich war ein ganz toller Hecht. Bis man es nicht mehr hören will. Die junge Generation hat6 auch keine Lust mehr, sich von den alten Säcken drangsalieren zu lassen. Zu schnell vergeht ein Radsportleben. Eben war man noch das hoffnungsvolle Jungtalent und schon bald geht es ins Altersheim.

Damit die alten Leute sich heute nicht zu viel antun, hat man das Rennen auf den letzten 3 Kilometern zeitmäßig neutralisiert. Allein der der Sieger darf in den Straßen von Licata ausgemacht werden. Die Ankunft ist leicht abfallend. Da will man sich nicht mit Kattowice messen.

Die drei Ausreißer des Tages kämpften um das Trikot des Führenden in Bergwerwertung. Danach wurden ihr 8 Minuten Vorsprung vom Team UAE niedergemacht.  Lediglich ein Fahrer des Trios konnte sich alleine an der Spitze halt. 20 km vor den Ende betrug sein Vorsprung noch 1 Minute. Doch dann wurde auch Matteo Zurlo vom Team Zalf Euromobil Fior 13 km vor dem Ende eingeholt. Er  gar nicht mehr gut aus.

Auf den letzten Kilometern wird wieder geschmissen was das Zeug hergibt. Fast so viel wie beim Kölner Karneval. Allerdings lockt der stark  mit Müll verschmutzte Straßenrand. Da sinken die Hemmungen und man legt noch einige Flaschen in den Büschen dazu. Drei km vor dem Ende wird die Zeit gestoppt. Die Jungs aber nicht. Die rasen alle weiter wie Affen durch den Wald. Allen voran die Jungs von UAE. Die wollen ihren Sprinter platzieren. Der letzte Km wird haariger. Schlechte Straßen und knallahrte Kurven. Albenese versucht es allein. Doch 10 Meter verlassen ihn die Kräfte und Molano vom Team UAE zockt ihn ab.

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