Radsport WM. Van der Poel gewinnt das Straßenrennen.

Es war ein Rennen mit Hindernissen. Damit meine ich nicht die wunderschönen Berge, die zu Beginn des Tages abgegriffen wurden. Doch in diesen Bergen wurde das Rennen fast eine Stunde lang durch Demonstranten aufgehalten. 

Doch das war nicht die einzige Störung des Tages. Insgesamt 271 Km hatte man zu fahren. Die 150 wurden davon in Glasgow in einer Schleife zurückgelegt.

Durch die Wetterumstände und den eng gesteckten sehr kurvigen Kurs kam es auf den teilweise nassen Straßen zu vielen Stürzen. Dabei hatte man auf der einen Seite der Stadt permanent Sonne und auf der anderen permanent Regen.

Aber die Reihen der Fahrer lichteten sich nicht deshalb. 20 km vor dem Ende sah der Italiener Alberto Bettiol wie der sichere Sieger aus. Dann entschlossen sich die verblieben Großen Vier zu einem letzten Angriff- Van mder Poel, Van Aert, Pogacar und Pedersen gaben alles und holten den Italiener noch vor Beginn der letzten Runde ein. 

Der Holländer Mathieu Van Poel gab noch mehr und startete in genau diesem Moment seine Gegenattacke. Schnell fuhr er 35 Sekunden heraus. Doch noch bevor er die Glocke läuten hörte legte er sich in einer Kurve auf die Straße. Das war`s. Dachten alle in diesem Moment. Doch nicht Van der Poel.

Der schwang sich angeschlagen und voller Adrenalin wieder aufs Fahrrad und baute seinen Vorsprung wieder aus. Zwar störte ihn zunächst sein defekter Schuh, doch nach er kurzer einen der Verschlüsse abgerissen hatte, hatte er wieder neuen Mut geschöpft. Sein Vorsprung wuchs und wuchs. Am Ende konnte er die letzten Kilometer genussvoll zelebrieren.

Erzkonkurrent Wout Van Aert wurde Zweiter und Tadej Pogacar konnten sich im Sprint gegen Mads Pedersen durchsetzen. Der arme Alberto Bettiol wurde am Ende noch auf Rang 10 durchgereicht. Das Ziel erreichten nur 51 Fahrer. Darunter die beiden Deutschen John Degenkolb und Jonas Rutsch.

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