Paris – Nizza. Die 2. Etappe endet in Fontainebleu

Immer nach Süden ist das Motto der Fahrt in den Frühling. Auch heute folgte man diesem Motto. Bis 25 km vor dem Ende. Dann bog man wieder nach Nordosten ab und in Fontainebleu zu enden.

Der Wald von Fontainebleu ist einer der größten in Europa. Meiner Ansicht ist das aber immer recht relativ. Aber er ist schon. Die Jungs da in aber in ein paar Minuten durchgerast. Drei oder vier hatten etwas mehr Zeit. Ein Fahrbahnteiler brachte sie 1,1 km vor dem Ende zu Fall.

Schon vor dem berühmten Wald gab es in Chapelle la Reine die einzige Zwischensprintwertung des Tages. Die wurde mal wieder Tadej Pogarcar überlassen. Ein Fahrer von Jumbo Visma und Michael Mathews hielten sich sichtlich zurück und Pogacar vom Team UAE bedankte sich danach auch brav. Der junge Mann ist halt gut erzogen. Und wenn er schon mal den Roglic heraushängen lässt, dann entschuldigt er sich auch gleich wieder.

Die 6 Bonus Sekunden sicherten Pogacar jedenfalls die Aussicht auf die Führung in der Gesamtwertung. Zumindest wenn sich Tim Merlier vom Team Soudal Quickstep im Schlusssprint zurückhalten würde.

Weitere Kilometer später sah man das heute übliche Bild im Radsport auf flachen Etappen mit Sprintankunft. Die Teams formieren sich einigermaßen, um dann wie gewohnt am roten Lappen auseinanderzubrechen. Ab hier herrscht wieder Chaos, so dass sich einem gewissen Herren Cipollini  der Magen dreimal umdrehen würde. Alles Gesagte und Geübte ist verggessen. Man holt die Messer raus und präsentiert die übliche Metzelsuppe. Man nennt das auch Messisprint. Sam Bennett von Bora hansgrohe muss wohl irgendwie der Kragen geplatzt sein angesichts dieser Sauerei. Jedenfalls legte er 30 Meter vor der Ziellinie die Beine hoch und überließ dem Pöbel das Feld.

Lange sah so nicht aus, aber irgendwie setzte sich dann der Däne Mads Pedersen vom Team Trek Segafredo dann durch. Tim Merlier spielte keine Rolle und somit ist nun Tadej Pogacar der neue Führende der Rundfahrt. Wie ich ihn  einschätze, wird er es auch bis zum Ende bleiben.

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