Paris Nice. Merlier gewinnt auch Etappe 2

 

Die zweite Etappe der Fernfahrt in den Frühling führte von Montesson nach Bellegarde. Sie hatte eine Länge von 183,9 Km. Ich möchte mal wissen, wer das immer so auf einen zehntel Kilometer ausrechnet. Doch  das interesiert mich ehrlich. Klar man möchte keinen Meter zu viel fahren. Aber wenn man es schon so genau nimmt warum nicht dann die Meter oder cm noch dazu. Der Etappenschnitt wird doch auch auf drei Stellen hintern Komma ausgerechnet. Wenn ich bedenke, was es da für Ungenauigkeiten gibt.

Ansonsten war das Terrain des Tages  ziemlichst flach. Der Zielort hieß zwar Bellegarde. Was aber mitnicht bedeutet, dass man sich auf einen Berg befindet und besonders weit ins Umlaut schauen kann. Wahrscheinlich heißt der Ort so weil man montags schon sehen kann wer am nächsten Wochenende zu besuch kommt. Man kennt das aus Friesland. Oder vielleicht hat man ja einen besonders guten Ausblick auf die Blumenkästen des Bürgersmeisters. Dann bekommt der Ort meist nocht den Zusatz Ville Fleurie. Hat der Ort diese Ergänzung?

Tim Merlier wird in Bellgarde weniger sowohl auf die Aussicht als auf die Blumen geachtet haben. Zumindest während des Rennens. Denn im Massensprint hat man besseres tun. Das richtige Hinterrad und so. Und dann darf man den zeitpunkt nicht verpassen, wo die Rakette gestartet wird. Legt man zu früh los kann einem die Luft ausgehen und man darf zusehen wie ein anderer vorzischt. Oder man wartet zu lange, dann hechelt man hinterher und es geht einem Strecke aus. Sprinterschicksal. jeder will gewinnen und jeder weiß , dass er gewinnen kann. Mit der richtigen Strategie. Wenn die nicht aufgeht, kann man immer noch in den Lenker beißen. Deshalb werden die ja nach dem Rennen vorsichtshalber ausgetauscht. Natürlich nicht beim Sieger.

Ach ja, und dann hat in Italien ja auch noch Tirreno Adriatico begonnen. Die starten tradionell immer mit einem Zeitfahren. Das hat Filippo Ganna von den Ineos Grenadieren gewonnen.

Ergebnis Paris Nice  <<<<<

 

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