Münsterland Giro. Unverhofft kommt doch.

Ein verregneter Tag im Münsterland. Aber wann haben wir einen Münsterland ohne Regen erlebt. Vieelicht im 16. Jahrhundert.. Der Diersjährige bezog sich jedenfalls auf die Wiederkehr des Friedens von Münster. Der kanntlich auch in Osnabrück unterzeichnet wurde.

So fuhr man halt von Osnabrück nach Münster. Mir wäre es im Moment lieber. wenn mann von Kiew nach Moskau fahren würde. Aber es dauert bei solchen Auseinansetzungen oft sehr lange, bis alle Protagonisten begreifen, dass Krieg Scheiße ist. Hoffentlich nicht wieder dreißig Jahre.

Von Osnabrück nach Münster sind es  nun einfach keine 200 Kilometer. Da muss man halt Butter beim die Fische geben und ein paar kreise drehen. Große, kleine. Und in Münster dann noch drei Feine.

Die erste Ausreißergruppe kam nicht durch. Die drei deutschen Fahrer von den kleineren teams haben sich plötzlich verzweifelt angeschaut, als eine Gruppe mit Favoriten angeschraubt kam und das Zepter in die Hand nahm. Ich weiß gar nicht warum, aber irgend erschien plötzlich das Peloton in drei Gruppen zerfallen zu sein. Da die weltbesten Sprinter, jasper Philispen und Olaaf Kooij zu den abeghängten zählten gab man vorne Gas.

Mehr als anderhalb Minuten kamen dabei nicht raus. Meist waren es weniger Sekunden. Aber die reichten. Nicht für die Sprinter, wie Danny Van Poppel von Bora  hansgroheoder Christophe Laporte von Jumbo Visma. Obwohl dann dann doch ein Fahrer von den Jumbo`s gewann.

Der Norge  Per Strand Hagesen setzte sich in der letzten Runde von Münster, so 2,5 km vor dem Ende ab und wart nicht mehr gesehen. Die Favoriten wie Groves, Van Poppel und  Pedersen schauten sich an und hielten still.  Die beiden anderen beiden Jumbo’s wollten sei nicht nach vorne fahren.

Also blieb es beim ungefährdeten Sieg von Hagenes. Der konnte nicht mal Jubeln, weil er nämlich dacht, er er hätte nocht eine Runde zu fahren. Unverhofft kommt oft doch. Sieht man so selten. Meistens jubeln die Jungs zu früh.

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