Giro d’Italia. 5 Etappe 

 

Die nächsten beiden Etappen des Giro d’Italia werden etwas für die Sprinter sein.  Man wird heute über die Berge nach Salerno fahren.der Start ist in Atripaldi. Danach geht es über 171 km nach Salerno.  Obwohl es Berge gibt sind die letzten Kilometer flach.  Man ist dann auf der anderen Seite des Stiefels angelangt. Punkt an der Stelle wo die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg gelandet sind. Von da aus geht es potteben an der Küste lang mit dem Ziel Salerno.

Man hätte es den Sprintern auch sehr viel schwerer machen können, Denn das große Gebirge zwischen Attribaldi und Salerno wird in einem großen Bogen umfahren.  Man muss ja auch etwas Strecke machen, denn die Entfernung  zwischen dem Standort und dem Zielort ist auf dem  direkten Wege nicht ganz so weit. 

 Gestern ist der erste Fahrer beim Giro d’ Italia ausgestiegen. Es wird sicherlich nicht der letzte sein. Auch aufgrund des schlechten Wetters haben schon jetzt einige Fahrer mit Erkältungen zu kämpfen.

Drei Fahrer sind da auch heute nicht mehr dabei, also jetzt haben wir schon fünf die ausgeschieden sind. Es ist aber auch wirklich ein Scheißtag. Das muss man sagen. Es regnet in Italien. Der Mais dafür bekannt und die Touristen sehen ja eh meistens nur das Meer und nicht die Berge im Inneren sieht es immer anders aus als wie an der Küste.

 Die Straße ist nass und glatt. Das merken die vier Ausreißer schnell in einer der ersten Kurven nach dem Start.  Sie werden zwar fahren gelassen. Aber zwei legen sich gleich mal ordentlich in der Kurve auf den Arsch Punkt dabei bei den Ausreißern.  Da die erste  Bergwertung ziemlich schnell hinter dem Start kommt.  Es sind an die elf zwölf  Kilometer will er sich die Punkte holen. 

 Anfangs hat er zwar gesagt, dass ihm das blaue Trikot und nicht interessiert nun scheint der andere an sich zu sein. In der Kurve kann er den Sturz gerade vermeiden und befindet sich nur mit zwei anderen Fahrern an der Spitze.im Peloton lässt man es ruhig angehen.

Pinot holt sich die neun Punkte bei der Bergwertung. Ist der Arbeitstag für ihn heute zu Ende?

 

150 km vor dem Ende kommt der Weltmeister zum Sturz. Ein Hund läuft auf die Straße. Remco Evenepoel  sieht nicht gut aus- Er sitzt lange auf dem Bürgersteig, umgeben von seinen Kollegen. Dann fährt er weiter.

Es passier nichts. Die Temperatur liegt gefühlt bei unter null. Die Geschwindigkeit  auch. Die 35 km/h sind den Straßenverhältnissen geschuldet.

Das Rennen plätschert so vor sich hin, so wie der Regen vor sich ins plätschert. Man passiert Ortschaft für Ortschaft. Als man an die Küste kommt sind doch wieder Menschen zu sehen in den größeren Orten stehen sie scharenweise an der Strecke.

 Dann kommt was so häufig kommt wenn es langsam vor sich hingeht.  Die Ochsen haben noch ordentlich Kraft. Die Straßen bleiben aber glatt und nass. Man könnte glauben, die Dummheit siegt.  Plötzlich rast man durch die Gegend als ob es kein Morgen mehr gäbe. Aber der Tag ist noch lang und verzeiht nichts.

So sieht man bei vielen Mannschaften verwunderte Gesichter, dass plötzlich jede Menge Leute auf der Straße liegen.

 

 Einmal geschieht es sogar bei Kilometer 6. Doch hier werden die Ausreißer wieder eingeholt. Zweieinhalb Kilometer vor dem Ziel legen sich alle noch mal auf die Nase. Jetzt ist es aber gut, denn man befindet sich ja in der geschützten 3 km Zone. Einige Sprinter haben sich schon so weit vorne platziert, dass sie nicht von diesem Sturz betroffen sind.

 Von diesen entscheidet diesmal Kaden Groves vom Team Alpecin Deceuninck das Rennen für sich.   Der Norweger Leknessund bleibt im rosa Trikot.

Ergebnis <<<<

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