Giro die Sicilia. Wieder eine gelungene Ausreiße.

6 Mann waren es diesmal. 4 Italiener, ein Mann aus Panana und ein Schwizer. Der Schwizer wollte seinen Uhrenhersteller in Sizilien bekannt machen. Ich denke mal, dass für einen erfolgreichen Mafioso nur Rolex in Frage kommt. Aber den Mittelstand kann man ja schon Mal mit dem Juniormodell trösten. Es muss halt immer noch ein wenig nach oben Platz sein.

Diese Aktion ist auch trefflichst gelungen. Denn der Schweizer Joel Sutter vom Uhrenhersteller Tudor hat bewiesen, das man mit Präzision den Favoriten ein Schnippchen schlagen kann. Die Etappe führt von Enna nach Termini Imerese. Über Enna muss man nicht viel sagen. So ziemlich jeder Mafiakrimi findet dort seinen Ausgang. Von da ging es über 150 km zum besagten Zielort. Der liegt irgendwo an der Nordküste am Meer. Aber eben nicht ganz, denn den letzten Kilometer musste man hoch in den Zielort fahren. Serpentiniell. Also es gab da schon einige 180 Grad Kurven. 

 

Bis dahin wollte das Peloton die Ausreißer eingeholt haben. Das gelang aber nur partiell. Zwar hatte man rund 5 Kilometer vor dem Ende die wichtigsten Leute wieder eingefangen. Diejenigen welche in der Gesamtwertung Schwierigkeiten machen würden oder können, wenn sie nur wollen könnten. Konnten sie aber nicht. Allein ein einsamer kleiner Schweizer zeigte den Herren für den Tageserfolg die lange Nase.

Unten am zirka einen Kilometer langen Zielanstieg hat man sich schon auf 10 Sekunden dem Ausreißer genähert. Doch dann halfen alle Gebete der Madonna von Campiglio, der Zuschauer und der Schweizergarde in Rom. Viele  im Peloton schauten sich gemütlich an und verteilten schon das Fell des Bären. Doch der Fellow dachte nicht ans Aufgeben und wuchtete sich mit einem gewaltigen Speed unter Einsatz der letzten Kräfte den Berg hoch. Oben, an der Ziellinie, hatte er 4 Sekunden verteidigt. Und wir wissen alle, dass im Radsport ein winziger fast unsichtbarer Millimeter reicht.

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