Gent Wevelgem.
Einer Klassiker längst der Gräberroute. Wenn man die nett aufgereihten Gräber der Toten sieht kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass die Jungs da alle mal mit zerschossenen Körpern in einer Schlammpfütze lagen. Der Krieg leicht verfeinert für die Kassen der Tourismusbehörden.
Mein Opa hat Ypern überlebt und nur deshalb schreibe ich hier. Die Bilder mit dem geheuchelten Werbezenario kotzen mich aber an.
Reden wir vom Radsport. Das Rennen heißt eigentlich Gent Welvelgem, wir aber seit einiger Zeit in der Gegend von Ypern gestartet. Nun. Paris Roubaix beginnt ja auch in Compiegne. Da gibt es doch diesen Eisenbahnwagon. Und dann fährt man in die Hölle des Nordens.
Heute kratzte man allerdings nur die französische Grenze. Das steht dann der Kemmelberg im Weg und natürlich Höhe 63 oder wie man in der Fachsprache so sagt.
Heutzutage fährt mit den Radeln die Hügel hoch und gibt sich die kante. Das genügt meiner Ansicht nach völlig.
Gent Welvelgem hat schon gewisse Ausrmaße. Was die Strecke die Strecke anbelangt. Ich glaube, es sind mehr als 250 km. Da kann man schon ganz Belgien durchqueren. So fährt man eine Riesenschleife und ein paar Kreise durch Flanders Fields und kommt trotzdem ans Ziel.
Milan Menten vom Team Lidl Trek hat mal schnell die Methode Van der Poel kopieren wollen. So 80 km vor dem Ende versuchte er sich abzusetzen. Das gelang auch teilweise. Nur eine Gruppe mit einenem gewissen Van der Poel konnte den Anschluss in einem gewissen Abstand halten. Mit dabei war auch Menten`s Teamkollege Mads Pedersen. Als dann Milan Menten irgendwann nicht mehr so richtig konnte,. schwangen diese beiden Genannten das Zepter.
Es kam zum kleinstmöglichen Sprint. Den gewann dann Mads Pedersen.
Ergebnis <<<<
Danish Dynamite! 🧨#GW24 #GWmen pic.twitter.com/bg2txx0NFx
— Gent-Wevelgem (@GentWevelgem) March 24, 2024
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