Einmal Arktis Race und zurück.

Heute startet die vierte Rundfahrt in dieser Woche. Ich weiß nicht, ob die vorgezogene WM die Reason für dieses Ungemach ist. Doch alle sind dadurch vor gigantische organisatorische Hindernisse gestellt. Auch wir Radsport Journalisten. Wovon soll man berichten und wovon nicht? Es gibt natürlich Jouranle die schaffendas alles locker. Wir leider nicht.

Ach der gute Ruhestand. Trotzdem bleibt meine Hängematte zur ein wenig unbenutzt. Bei dem Regen hlefen die Palmen auch nur wenig. So kommt mensch denn zur Arbeit.

Also das Arktic Race in Norwegen soll es heute sein.Vier Tage durch den sonnigen Norden. Scheint noch die Mitternachtssonne. Ich schaue gleich mal nach. Nee nicht mehr. Aber hell ist trotzdem noch. Da für werden sie jetzt keine Nordlichtsüchtigen finden. Die einem ständigen was vorlabern, von wegen: Ach, mein Norwegen, mein Nordlicht, mein Nordkap und meine langen Unterhosen. Ach ja.

Dieses Jahr geht es in den ganz großen Norden. 4 Etappen. Rund 670 km. Von Kautokeino über den Altaford zum Nordkap. Deutsche Norwegen Wohnmobilfetischten werden aus dem Orgasmus nicht mehr rauskommen.

Heute gibt es die erste Nummer von  Kautema nach Altena. Die 171 km stellen keine großen Schwierigkeiten in den Weg. Es sei denn, man hätte mit Mückenschwärmen zu tun. Dagegen hilft ja der Fahrtwind.

Wo liegt denn dieses Kautokeino? Hört sich so finnisch an. Ich wusste es auch nicht. und werde jetzt wohl von gewissen Leuten gesteinigt. Weiß nicht wo, Kautokeino liegt, der alte Trottel. Aber es gibt den Gokkel und der sagt, es befindet sich in Norwegen. Allerdings nahe an der schwedischen Grenzen. Sicher gehört es den Rentierzüchtern.  Der Ort hat immerhin 2900 Einwohner und eine Fläche von 9707 Quadratkilometern. Berlin hat deren nur 891.  Die 0,29 Einwohner pro Quadratkilometer müssen immer deren 3 oder 4 zusammenlegen um zu einem ganzen Lappen oder Samen zu kommen. Schwierig.

Da werden die Radsportler sicher nicht groß auffallen. Es denn, man braucht eine gewisse genetische Auffrischung.

6 Jungens versuchen es nach dem Start solo. In Norwegen sind so bekannt wie geschitten Brot. Mir sind sie bislang noch auf gefallen. 57 km vor dem Ende haben sie einn Vorsprung von 1:20. Die Landschaft durch die fahren  ist beautiful. Wenn man Mücken und endlose Wälder mag. Ab und fährt man an einem Fluss  oder See lang. Also ich mag das. Städter könnten hier leicht das Theater oder die Straßenbahn vermissen.

Ist schon klar, dass die Jungs eingeholt werden. 7 km vor dem sieht Daryl Impey von Israel Premier Tech alleine an der Spitze. Sein Vorsprung beträgt 15 Sekunden. Doch viele Hasen sind des Hundes Tod. Impey wird kurz hinter dem roten Lappen eingeholt. Dann kommt es zum Massensprint. Alberto Dainese vom Team Dsm Firmenich hat am Ende die Nase vorn. Er übernimmt auch das Leadertrikot.

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