Deutschland Tour. Und dann fährt Julian Borresch im virtuellen Leadertrikot.

Vor ein paar Tagen hatten wir noch geflucht. Die Temperaturen hatten Saharaformat und eine Weltmeisterschaft im Fußball wäre sicherlich abgebrochen worden. Pünktlich mit Beginn der Deutschland Tour kam der Wetterumschwung. Der Prolog war noch in der Sonne. Schon die erste Etappe war gemischt. 

Ab nach Kassel,  hieß es am dritten Tag. Doch dem Ungemach konnte man nicht entfliehen. Wir sitzen ja im Auto und das ist auch gut so. Aber die Jungs auf den Rädern haben nichts zu lachen.

Nur Julian Borresch vom Saris Rouvy Sauerland Team nicht. Denn der hat sich nach 80 Kilomtern ins virtuelle  Leadertrikot gefahren.  In die Heimat. Da wollen wir etwas zeigen. Und die Leute an den Straßenrand holen. Trotz des Starkregens. Er hat aber noch einen prominenten Begleite. Das ist Oscar Riesebeek von Alpecin Deceuninck. Die beiden haben einen Vorsprung von weit über 7 Minuten herausgefahren und hoffen natürlich das der hält. 

Die Praxis zeigt dann oft das Gegenteil auf. Aber man lässt sich gerne überraschen. Man traut jan immer den Bora`s bei der Deutschland Tour einiges zu. Man erwartet es gerade von ihnen. Doch oft genug haben die Jungs von diesem Team schon die Segel streichen müssen. Politt und  Van Poppel liegen noch gut in der Wertung. Poltt hat die Rundfahrt schon gewonnen. Ich glaube, es war auch für Bora hansgrohe. 

Aber im nächsten Jahr wird Politt das Trikot vom  UAE tragen und bei der Grand Boucle hat er nicht viel Motivation gehabt. So sah es jedenfalls aus. Wenn man mal die Nummer mit der Radpanne abzieht.

Die Etappe führt heute von Kassel nach Winterberg. Sie ist mit 201 Kilometern die längste der diesjährigen Rundfahrt. Es gibt am Ziel wie immer 10 Sekunden für den Sieger. Kurz vorher kommt immer der Bonussprint. Da kann man auch noch mal 1,2 oder drei Sekunden abgreifen. Die Abstände vorne sind noch nicht so groß. Da können ein paar Sekunden schon entscheidend sein.

65 km vor dem Ende begiinen die beiden zu schwächeln. Schon die erste Bergwertung machte einen Unterschied. Man hat die virtuelle Führung verloren und das wird  sicher nicht das Endergebnis sein. Dazu regnet es ordentlich. Die Temperatur ist entsprechend. niedrig.. Nasse Straßen regen nun nicht gerade zu einem forschen Verhalten an. Das ist auch gut so. Aber ich glaube, dass sich die beiden Ausreißer nicht halten werden können. 

Ein Stück hinter Fredeburg geht es durch das wunderschöne Sorpetal nach Altastenberg hoch. Es gibt zwar keine Bergwertung dort. Aber man darf ruhig sagen, dass es richtig anständig zur Sache geht. 

56 km vor dem Ende verliert Oscar Riesebeek die Geduld.. Er lässt Julian Borresch stehen. Der Gummersbacher hat sich seinen Fans gezeigt.. Jetzt wird Tacheles geredet. Wenn Riesenbeek heute was reißen will, dann muss er so handeln. 

40 km vor dem Ende ist es von oben trockener geworden. Doch wenn man die Bilder aus der Motorradkameraperspektive sieht, dann leidet man man. Wer nicht an der Spitze fährt, braucht sich um seine Wasserversorgung keine Gedanken machen. Das ist und bleibt ein nasser Tag. Obwohl man hinter einem Regengebiet herfährt, dass Gott sei Dank irgendwann einmal Richtung  Osten verschwinden wird.

37 km vor dem Ende fährt Riesenbeek als erster durch Fredeburg. Sen Vorsprung beträgt 4 Minuten 30 vor dem Peloton. Julian Borresch ist längst eingeholt.

Das Sorpetal bringt die Entscheidung. Auch Riesenbeek muss sich geschlagen geben. Das Feld ist Winterberg nicht ganz komplett. Man rast die Umgehungsstraße durch den Tunnel runter. Irgend kann sich Gregor Mühlberger abstezen. Er wird von der Meute gehetzt. Doch der Fahrer vom Team Movistar lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen, zieht die Sache durch und gewinnt das Rennen. Bora hansgrohe ist wahrscheinlich besonders Traurig. Einfach, weil sie Mühlberger haben ziehen lassen. Mühlberger sagt dann auf der Pressekonferenz, dass er sich Mühe ins Zielgerettet hätte und das er morgen wohl einen schweren Tag haben würden.

Ilan de Wilder vom Team Soudal Lotto sagte, dass er eigentlich eine ruhigen Tag gehabt hätte und dass er auch morgen versichen werden, sein Trikot zu verteidigen. Das ist ja nicht immer so üblich gewesen.

In der Gesamtwertung bleibt es un verändert. Hier führt Ilan de Wilder weiterhin die Wertung an. Auch die beiden folgenden Fahrer bleichen dieselben.  Nils Politt und  Danny Van Poppel von Bora handrohe rutschen allerdings einen Platz nach hinten. Das haben sich die Jungs heute sich sicher anders vorgestellt.

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