Deutschland Tour. Danny im Pech.
Heute ging es ab nach Kassel. Diesmal das Echte , das mit der Kulturausstellung. Somit fuhr man nach 176 Kilometern am Ende nicht bergauf sondern ins Tal oder eben halt flach durch die Documenta. Und wenn man ehrlich ist, dann ist Kunst für Kassel eben wichtiger als Radsport.
So sah sich der Sport auch hier in der Pflicht und legte eine nette Kür hin. Es gab im Ziel den doppelten Holländer. Erst durfte sich Danny Van Poppel als Sieger fühlen, doch dann musste er noch zum Städele hinaus. Wallhallamarsch, nicht Malhalla, mit Pirouette rückwärts.
Die Jury fand nämlich durch intensive Recherchen heraus, dass das Kunstwerk von Van Poppel eine Fälschung war. Angeblich hat er seine Pirouette nicht in der richtigen Richtung ausgeführt. Das Urteil ist gefällt. Der Daumen nach unten gerichtet und somit rechtskräftig.
Doch man darf es mir nicht verübeln, dass ich so meine Zweifel an diesen Richterspruch habe. Und gilt im Zweifel nicht immer der Grundsatz in dubio pro reo? Die Kommentatoren im Fernsehen schauten sich die Sache gleich aus der Luft an und entschieden sich für nichts. Das heißt dann, lasst die Sprinter tun was die Sprinter tun. Doch so einfach war die Angelegenheit nun auch wieder nicht.
Es kam nämlich zum Kontakt zwischen drei Sprintern Und einer von den zog den Kürzeren. Tritt raus und aus die Maus. Während die Vernunft siegte, taten sich die beiden anderen hervor. Und Danny Van Poppel war da der Bessere. Sören Warensköld nur Nummer zwei.
Doch dann wurde Danny das Sahnehäuptchen weggenommen und der Norweger zum Sieger gekrönt. Ich bin da nicht ganz sicher, wer da Scheiße gebaut hat. Aber als Holländer hat man ja schon der Ruf eines Dylan und D ist halt D. Ole. Ole. Ole.
Ergebnis <<<<<
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