Brabanter Pfeil. Pidcock schlägt Van Aert im Sprint.

Wout Van Aert

Im Moment ist es ja üblich, dass man die Radfahrer nicht mehr von der Straße holt. Jedenfalls bei den Profis. Das man Cyclo Crosser oder Mountainbiker engagiert ist ja schon Alltag. Auch Skispringer haben gute Chancen. Fußballer entwickeln sich zu erstklassigen Talenten. Warum denn nicht auch mal Skibergsteiger, wie nun bei Bora hansgrohe oder anderen Teams. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Alles was Ausdauersport betrifft und schon mal auf einem Dreirad gesessen hat, bekommt nun eine Chance. Die anderen machen es vor. Schlechte Zeiten für die gelernten Radfahrer. Wer nicht beweisen kann, dass er mindestens einmal die Woche seine Oma im Rollstuhl irgendeinen Berg hinauf schiebt, hat schlechte Karten jemals einen Profivertrag zu bekommen. As time goes by.

Tom Pidcack von den Ineos Grenadieren und Wout Van Aert von Jumbo Visma  hat man eigentlich mal als Cyclo Crosser kennengelernt. Da hatte Pidcock immer schlechte Karten, wenn er auf Van Aert traf. Und in den Straßenrennen ist Van Aert nun auch für seine letzten guten Meter bekannt. Um so mehr verwunderte es Pidcock, dass beim Branbanter Pfeil dem großen Meister die Luft ausging und er sich den Sieg holte. Zwar hat auch hier die Jury beide Augen zugedrückt, denn was sich da Pidcock mit dem Konkurrenten Matteo Trentin geleistet hatte, war schon einen Verweis wert.

Dass im Radsport mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird ist hinlänglich bekannt. Mancher Doper konnte sich früher mal gerne durch seine Beziehungen vor dummen Drangseleien befreien. Auch die Flaschenwurfmanöver werden im Moment nach Pi mal Daumen verurteilt. Man darf halt keine Feinde haben. Aber glauben Sie ehrlich, dass es im Leben immer fair und gerecht zugeht?

 

Ergebnis <<<<

https://www.youtube.com/watch?v=JsWxdzlwFJU

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