September 19, 2021

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Arctic Race. 2. Etappe.

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Arctic Race

Soweit ich weiß, dürfen Normalbürger nicht zum Arctic Race nach Norwegen anreisen. Schweden vielleicht. Mag ja sein. Die Jungs von den Radrennställen sind trotzdem willkommen und dürfen in ihrer Blase durchs Land radeln. Was so was bringt, sieht man dann im Nachhinein, wie etwa bei der Tour de France.

Als Geimpfter könnte mir ja die Sache am Arsch vorbei gehen. Aber so einfach ist nun auch wieder nicht. Reden wir lieber vom Rennen. Das Artic Race geht über 4 Etappen. Irgendwo hoch im Norden und irgendwo, wo heutzutage Gott sei dank nicht jeder hinkommt.

Die Lachse und Heringe freuen sich übrigens auch. Die vier Etappen haben eine Länge von insgesamt rund 670 Kilometern. Obwohl zahlreiche Hügel im Weg stehen,  sind es seltsamerweise immer die Sprinter, die am Ende ganz oben stehen. 

Die gestrige 1. Etappe führte von Tromsoe nach Tromsoe zurück und hatte eine Länge von 142 km. Der höchste Anstieg war immerhin 156 Meter hoch. So wundert es nicht, dass Markus Hoelgaard vom Uno-x Pro Cycling Team die Etappe gewonnen hat. Zweiter wurde sein Landsmann Alexander Kristoff vom Team Norway.

Die zweite Etappe führte die Jungs nach Storfjord in Finnland. Weiß jetzt nicht, ob auch die Finnen nicht nach Norwegen dürfen oder ob man mal günstig in Euro bezahlen wollte. Die Strecke dafür hatte eine Länge von 177 km. Alexander Kristoff wurde wieder Zweiter und führt nun die Liga an. Gewonnen hat die Etappe Laas Martin vom Team Bora hansgrohe. Falls Laas eine Form von Lars ist, hat der Mann einen wunderschönen Doppelnamen. Ich wollte meinen Sohn auch mal Lars nennen. Wir ahben uns dann anders entschieden. Ich weiß deshalb, das Lars die skandinavische Form von Nikolaus ist und Martin ist ja klar. Bora hansgrohe ist auch ein ein schöner Doppelname. ÄH ja.

Mal sehen, ob das Team nach dem Abgang von Peter Sagan  noch so heißt. Sagan wechselt übrigens zu Total Energies. Das hatten die Spatzen aber schon von den Dächern gesungen. Hoffentlich schlägt sich das nicht auf die eh schon hohen Spritpreise aus. Oder sagt man hier auf?

Pascal Ackermann hat von der Führung der Bruderbande übrigens dieses Jahr so viel in die Fresse bekommen, dass er nun auch die Schnauze endgültig voll hat. Man bringt ihn mit den Scheichs aus den Emiraten in Verbindung. Genug ist halt genug. Und von Phrasen kann man sich nichts kaufen.

Ergebnis <<<<

 

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