Heute ging es beim Etoile rund um den Namensgeber. Man fuhr  nur 136 km und auch nicht weit weg vom Startort. Denn man musste ja wieder nach Besseges  zurück.

Obwohl das Terrain einige Hubbel in den Weg stellte, manche sogar gegen Ende, konnte sich die Sprinter den Masseneinlauf sichern. Die können auch Berge. Wenn sie wollen. Oder müssen.

Heute wollten sie aber nun nicht alle. Denn es kam wie gestern zu einem Zwischenfall mit einem entgegenkommenden Auto. Diesmal war aber nichts passiert. Das Rennen wurde kurzzeitig neutralisiert. Als man wieder startete saßen die Fahrer von acht Teams schon den Mannschaftsfahrzeugen. Auch die anderen Jungs zeigten wenig Lust.

Also machte man nach der ersten Zieldurchfahrt Schluss und sparte sich zwei Berge. Das war natürlich für die Sprinter sehr angenehm und so holte sich Arnaud De Lie vor Arnaud Demare den Sieg.

Der Großteil der World Tour Teams befand sich da schon auf dem Heimweg.  Die kälte dürfte da auch eine Rolle gespeilt haben. Darunter auch Red Bull und Ineos. Alpecin Deceuninck auch. Aber irgendwie hatten die wohl Jury Hollmann vergessen. Der ist dann mit den anderen ins Ziel geradelt. Der gute Jury kommt wahrscheinlich mit den belgischen Dialekten so gut zurecht.

Hinterher gab es natürlich das dicke Nachspiel. Die Sicherheit der Fahrer muss gewährleistet sein und ein entgegenkommendes Fahrzeug geht nun mal gar nicht.

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