Tour de Suisse. Achterbahn.

Heute ging es über die Berge. Ach nein. Wie sonderbar. In der Schweiz? Also gut es ging über drei der Schweizer Passmonumente. Furka, Oberalp und  Albula. Den Albula kenne ich selber besonders, weil ich dort schon des öfteren hochgelaufen bin. Beim Schwiss Alpine biegt man allerdings schon vorher in Bewrgün ins Sertigtal ab. Dort stehen ein paar andere Pässe und sehr schlechte Wege mit 2700 Meter Höhe auf dem Programm. Ein anderes Spiel halt.

Manche kennen den Albula ja auch vom Rollerfahren. Man kann mit dem Zug bis zur Tunneleinfahrt von Preda hochfahren und dann mit dem geliehenen Roller wieder runter. Auf der Passstraße. Im Winter nimmt man den Schlitten.

Die Jungs durften heute zwar auch bergab fahren. Doch meist ging es bergauf. Und das nicht mit den Bahn. Man redet ich solchen Fällen von der Königsetappe. Meitsens werden die Rennen aber heutzutage bei den Zeitfahren entschieden. Jedenfalls was die Favoriten für de Gesamtwertung betrifft.

Auch heute gab es eine Ausreißergruppe bei der Tour de Suisse. Die hatte zu Beginn des Albulapasses ein Vorsprung von 4 Minuten. Als man ein wenig unterhlab des vom Erdsturz bedrohten Dorfes Brienz vorbeifuhr waren es nicht viel weniger. Hinter Filisur änderte sich aber das Geschehen. di 19 Köpfige Ausreißergruppe hatte sich ziemlich aufgerieben. Und das Pelton war auf 3 Minuten herangekommen. Zeit für Nelson Powless von Ef Education und zwei weiteren Mitstreitern das Weite zu suchen. Man nahm wieder Fahrt auf und ließ die ehemaligen Leidensgenossen in der Sonne stehen.

Doch wie es halt so ist, wenn man den ganzen Tag gearbeitet hat, es langt dann für die Kollegen. Doch wenn die Favoriten sich zu streiten beginnen, dann werden ganze andere  Delikatessen aufgefahren.

Ich habe Juan Ayuso vom Team UAE bei der Romandie Rundfahrt kennengelernt. Das  heißt, ich bin auf ihn aufmerksam geworden, weil er das Zeitfahren gewonnen hat und damit ins Leadertrikot gerutscht ist. Bei der Pressekonferenz hab ich ihn dann gefragt, ob er das Trikot auch noch morgen abend tragen würde. Das war jetzt desspektierlich gemeint. Vielmehr hatte des Trikot bis dahin jeden Abend einen neuen Träger gehabt. Der junge Mann hatte dann gemeint, dass morgen wohl sein Teamkaptiän Adan Yates an der Reihe sei. 

Das stimmte auch. Yates gewann die Etappe  nach Thyon 2000 und behielt das Trikot bis zum Ende. Ayuso war jedoch noch 6 km vor dem Zieldort machten wir unsere Fotos, bei die Leut und verlor dann auf den letzten Kilometern berghoch noch, ich glaube es  waren, drei Minuten. Da hat man schon die Klasse des 20 jährigen Spaniers aus den USA erkannt.

Heute jedoch hatte er den Sieg im Auge. Hinter Bergün nahm er sein herz in die Hand und überholte hinter Preda die letzten Fahrer der  dann ehemaligen Spitzengruppe. Die anderen Favoriten machten es ihm gleich. Den Vorsprunf von einer Minute auf den Albulapass verteidigte Ayuso bis Ziel.

Allederdings wurde noch nicht mit dem gelben Leadertrikot belohnt. Das trägt jetzt wieder der Däne Skjelmose vom Team Trek Segafredo. Allerdings sollte sich die diesjährige Tour dann im Zeitfahren am letzten Tag zwischen Remco Evenepoel und Ayuso entscheiden. Ich bin schon gespannt.

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