September 24, 2020

Radsport Journal Tourmann

Profi Radsport

Tour de France. Dritte Etappe. Über die Route Napoleon nach Sisteron.

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Tour de France

Man fährt heute von Nizza nach Sisteron. Die Etappe ist 198 km lang und es gibt 4 Bergwertungen der kleineren Kategorien. Es gibt zunächst vier Ausreißer. Nach einer Weile sind es nur drei. Benoit Cosnefroy von AG2R und Anthony Perez von Cofidis streiten sich um die beiden ersten Bergwertungen. Diesen Kampf gewinnt Perez. Anschließend ist die Luft raus. Und beide lassen sich ins Peloton zurückfallen. Das bedeutet einen einsamen Tag für  Jerome Cousin vom Team Total Direct Energie. Rund 80  km vor dem Ende kommt dann aber doch noch einmal zum Kampf um den letzten Punkt bei der dritten Bergwertung. Diesen gewinnt überraschender Weise Cosnefroy. Die beiden fahren weiter. Es scheint aber sinnlos. Die Entscheidung um das Trikot ist gefallen. Morgen wird es Perez tragen. Doch es gibt noch einen Punkt bei der letzten Bergwertung zu holen. Bis dahin sind es noch 35 km. Irgendwann rechnet Perez nach und lässt sich vom Peloton wieder einfahren. Cosnefroy bekommt Unterstützung von seinen Mannschaftskollegen Nans Peters und beide versuchen es eine Zeit lang. Vergebens, denn auch sie werden wieder eingeholt. Doch dann kommt die Meldung das Anthony Perez wegen einer Verletzung ausgeschieden ist. Cosnefroy wird also morgen das  rot gepunktete Trikot weitertragen.

Irgendwann wird dann auch Cousin eingeholt und die Sprinter bereiten sich auf das Ende vor. 5 km sind noch zu fahren, da legt sich Cosnefroy in einem Kreisel auf den Arsch. Er kann wieder aufstehen. Mit dem asugang des Rennens hatte er aber schon vorher nichts mehr zu tun. Dagegen aber Wout Van Aert vom Team Jumbo Visma.  Der liegt aber an der gleichen Stelle und radelt mit Cosnefroy dem Feld hinterher. 

Auf den letzten Metern geht es zur Sache. Zunächst wird Peter Sagan niedergemacht. Sam Bennet vom Team Deceuninck Quickstep sieht wie der sichere Sieger aus. Doch wurschtelt die Pocket Rocket con hinten durch und fährt mit dem größten Tempo an allen vorbei. Caleb Ewanholt sich für  sein geschwächtes Team Lotto Soudal  schon am dritten Tag der Tour die Entspannungstablette.

 

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