Nein, es ist nicht die Geschichte der O reduziert auf den Radsport. Es ist vielleicht eher die Geschichte  von Oh, wann kommst du? Aber das sei hier mal dahingestellt. Jedenfalls muss man am Ziel immer eine ganze Weile warten bis die Jungs dann ausgepilgert haben.

Denn die Nummer heißt ja auch “The historical Route”. Dachte bislang immer, man wäre da über Feldwege von Einöde zu Einöde gewandert. Aber das kann ja nicht sein. Wenn man sich die asphaltierten Straßen anschaut. Irgendwas muss Hape da falsch gemacht haben.

Heute stand jedenfalls die erste  Etappe auf dem Spiel. Man fuhr von Maia nach Matosinhos über 190 km. Da würden die Pilger aber blöd aus der Wäsche schauen, wenn sie am Ziel ankommen.  Man hat den Ort nämlich am Start schon im Blickfeld und muss dann 90 km nach Norden laufen, um dann auf dem Rückweg wieder ziemlich nah am Startort vorbei zu kommen. Außerdem, startet der Gran Camino nicht in Frankreich? Machen die Jungs und Mädels mit dem Heiligenschein etwas falsch. Das könnte dann aber vier Fäuste für ein Halleluja bei der Ankunft geben. Hier ist man jedoch in Portugal. Also ich weiß. Das sieht mir  irgend  alles wie nach Autowerbung aus.

Reden wir lieber vom Sport. Es hat auch jemand gewonnen. Es ist ein Protestant. Oh Gott. Jedenfalls nehme ich das mal an.  Ein Däne ist eher nicht katholisch. Lassen wir die Spekulation und widmen wir uns dem Namen. Magnus Cort Nielsen hat es gemacht. Vom norwegischen Team Uno X. Die Wikinger im heiligen iberischen Land. Na, das kann ja was geben.

Ergebnis <<<<

 

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