Luxemburg Rundfahrt. 3. Etappe
Ich erinnere mich im gerne an meine Tage in Luxemburg. Das ist nicht nur wegen der günstigen Spritpreise so. Die Rundfahrt an sich hat einen gewissen Charme behalten. Das heißt schon was in der heutigen Welt des kommerziellen Radsports. Zudem ist es eine Rundfahrt der kurzen Wege. Im Gegensatz zu Deutschland Tour ist man immer irgendwie an der Strecke.
Die Luxemburg Rundfahrt hat dazu noch die gleiche Anzahl von Etappen. Wenn man jetzt das Zeitfahren mit dem Prolog bei der Deutschland Tour in Einklang setzt. So braucht man sich nicht über die zahlreichen Dejau Erlebnisse wundern. Für die Jungs ist es auch gut oder schlecht. je nachdem. Die sitzen eine Woche im gleichen Hotel.
Heute gab man die 3 Etappe. Sie führte von Mertert nach Vianden an die deutsch luxemburgische Grenze. Zuschauer waren sicherlich zahlreich vorhanden. Trotzdem der blöden unnützen Grenzkontrollen, hier weinen dann mal die Leute die im Stau stehen, tanken die Leute aus Deutschland im noch gerne ein. Und der Smög ist auch noch billiger. Was aber dann vielleicht doch keine so gute Idee ist.
Die Etappe hatte eine Länge von rund 170 km. Und um Vianden herum gab es noch eine kleine zappelige Anstiege. Einen natürlich, der dreimal gefahren wurde und trotz alledem ziemlich heftig ist.
Im Gegensatz zu Spanien ist man dem Radsport aber in dieser Gegend doch noch irgendwie zugeneigt. Ich denke, dass man hier nicht das Schicksal der reconquista von Madrid erleben wird. Ich bin jetzt nicht der besondere Freund der Podiumsbegehungen. Aber für die Jungs ist die Sache am Ende schon sehr wichtig. Und die Sponsoren wollen doch auch mal gesehen werden.
Das Rennen ist spannnend. Besonders in der Schlusphase. Die 7 Ausreißer bekommen ihre Bühne. Mit sechs Minuten Vorsprung. Doch in Vianden ist damit Schluss. Am letzten Berg kommt die Srunde von Marc Hirschi. Die Verfolger geben ihm 7 Sekunden für die Show und es sieht wirklich so au, als ob er es schafen könnte. Doch kam das bittere Ende des Hasen. Die Igel überrollen ihn auf der Zielgeraden. Skelmose gewinnt und die Show ist vorbei. Für heute jedenfalls.
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