Artic Race. Schlaflose Nächte in Norwegen.
Die Häuser werden von der Mitternachtssonne rot angeleuchtet. Die meisten sind mit Ochsenblut gestrichen. So heißt die Farbe. Ochsen für den Häuserbau werden nur von äußert harten Tradionalisten verwendet. Die Getreidefelder sind noch grün. Wir sind am Polarkreis. Da beginnt der Sommer später und endet früher.
Der August ist die Zeit der Touristen. Und die der Radsportsportler. Und die der Mücken. Von denen redet man aber nicht. Man erträgt sie oder man hat schlaflose Nächte. Radfahrer haben immer die Chance der Fluchtgeschwindigkeit. Wenn sie auf dem Rad sitzen. Viele sind es aber nicht beim Artzic Race. Etwas mehr als 100 streiten sich um die Punkte und die Mücken in der Nacht.
So sieht man das Peloton etwas spärlich bestückt durch die Landschaft radeln. Aus der Helikopter Perspektive denkt man immer,. da fehlt doch was. Das können doch nicht alle sein. sind aber.
Heute ging es über 177,7 wunderschöne Kilometer nach Skallstuggu . Durch die norwegische Arktis. Das ist natürlich nicht der karge Teil mit den Mosen für die Moschusochsen. Nein, der Golfstrom lässt hier Wälder wachsen. Wenn man nicht allzu hoch greift.
Und ein ndeutscher Fahrer vom Team Alpecin Deceuninck. schrieb als Ausreißer Geschichten. Geschichte schrieb Maurice Ballerstedt allerdings nicht, denn er und sein Kollege Taco Von der Hoorn vom Team Intermarche wurden auf den letzten Kilometern eingeholt. Die gingen aber auch wirklich bergauf.
Gewonnen hat dann der Franzose Victor Lavay vom Team Cofidis. Der Franzose war auf den letzten Metern der stärkste Fahrer und durfte bei der Zielduchfahrt sogar ein wenig Jubeln. Mit dem Sieg übernahm er auch die Führung in der Gesamtwertung.
Ergebnis <<<<
🏅 Stage 3 : 🇫🇷 @victorlafay #ArcticRace pic.twitter.com/lJX91cw2Wf
— Arctic Race of Norway (@ArcticRaceofN) August 13, 2022
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