Vuelta a Catalunya. Ide Schelling stürzt ab.

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Gestern hab ich den Holländer vom Team Bora hansgrohe noch zum Mitfavoriten  der Rundfahrt gekürt. Heute muss ich dann schon den Abklatsch bringen. Shake hands und gut ist. Denn Ide Schelling kam auf der zweiten Etappe der Vuelta a Catalunya mit über 17 Minuten Rückstand ins Ziel. Platz 140 grenzt dann schon hart an Arbeitsverweigerung. Aber vielleicht habe ich mich mal wieder geirrt und Schelling wird noch an anderen Tagen zur Unterstützung gebraucht. Das Thema Gesamtwertung wird an dieser Stelle nicht mehr berührt werden.

Die 2. Etappe der Katalonien Rundfahrt hatte es natürlich in sich. Zwar fuhr man Anfang ganz easy durch die gegend. Dann kamen aber die Kreuzberger Nächte und die sind bekanntlich lang. Die Ausreißer durften bis dahin Radsportler spielen und sich um die Punkte Für Bergwertung raufen. Da es aber für den Schlussanstieg 26 Punkte gab und da ganz andere Leute das Sagen hatten, war es höchstens eine Investition in die Zukunft.

Nachdem der letzte Ausreißer eingeholt war. Wir reden von einem Fahrer vom Team EF Language, versuchte sich dessen Teamkollege, der ewig grinsende Herr Chaves, mit dem Etappensieg. Dagegen hatten Roglic und co natürlich etwas einzuwenden. Und so wurde der Kolumbianer Chaves wieder eingefangen. Gegrinst hat der junge Mann trotzdem. Dem Zug von Bahrain Victorious konnte er nichts entgegensetzen. Gefreut hat das aber andere. Vor allem Giulio Ciccone von Trek Segafredo. Der hat das Rennen nämlich gewonnen. Vor Primoz Roglic und Remco Evenpoel. Die beiden werden sich weiterhin um den Sieg am nächsten Sonntag streiten. Mal sehen ob Ciccone und ein paar andere da noch ein Wörtchen mitreden dürfen.

Jai Hindlay von Bora hansgrohe ist am Berg klar von den anderen geschlagen worden. Er hat nun 31 Sekunden Rückstand. Ist aber nun für sein Team der wichtigste Mann geworden. Ich glaube, das stand so schon Anfang fest.

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