Die Karikatur ist bereit – und sie bringt genau diesen herrlich überzeichneten, leicht schrägen Trofeo‑Calva‑Charme mit. Zeit für den versprochenen lustigen, bebilderten Artikel über das gestrige Spektakel auf Mallorca.
**Die Trofeo Calva von gestern:
Mallorcas schrägstes Wurf-Festival in voller Glatthaar-Pracht**
Wer gestern zufällig an der staubigen Plaza von Sant Pere de Calva vorbeikam, dürfte sich gefragt haben, ob er in ein Sportevent, eine Comedy-Show oder eine spontane Glatzen-Convention geraten ist. Die Antwort: Ja. Alles gleichzeitig.
Die Trofeo Calva – Mallorcas legendärstes Zielwurfturnier mit Tradition, Temperament und tadellos polierten Schädeln – zeigte sich dieses Jahr von ihrer besonders humorvollen Seite.
Ein Blick auf die Teilnehmer
Die frisch entstandene Karikatur fängt sie perfekt ein:
Don Ernesto „El Tornado“ – 78 Jahre alt, 78 Jahre Wurferfahrung, 78 verschiedene Arten, beim Zielen die Zunge herauszustrecken.
Pep „Der Philosoph“ – wirft selten, kommentiert dafür alles. Meistens laut.
Miquel „Der Jubler“ – hebt die Arme öfter als er wirft.
Toni „Der Bauchwurf“ – sein Schwerpunkt liegt tief, sein Humor noch tiefer.
Alle vier traten an, um den heiligen Holzpflock zu treffen – und mindestens genauso wichtig: um dabei möglichst spektakulär auszusehen.
Die Highlights des Tages
1. Der legendäre Fehlwurf von Don Ernesto
Der Senior der Runde schleuderte sein Wurfgeschoss mit der Eleganz eines Storchs auf Rollschuhen. Der Pflock blieb unbeeindruckt. Das Publikum nicht – es tobte.
2. Tonis Bauch als inoffizielle Zielhilfe
Ein Windstoß, ein Ausfallschritt, ein Bauch, der im Sonnenlicht glänzte wie frisch poliertes Marmor – und plötzlich flog der Calva-Klotz in die richtige Richtung. Ob Absicht oder Glück? Toni schweigt. Sein Bauch auch.
3. Miquels Dauerjubel
Er jubelte vor dem Wurf, nach dem Wurf, während andere warfen und sogar einmal, als ein Vogel vorbeiflog. Die Jury war verwirrt, aber beeindruckt.
Mallorca als Bühne
Hinter den Teilnehmern erhob sich die typische Kulisse: ein altes Steingebäude, eine Palme, ein paar neugierige Touristen, die dachten, sie hätten ein Volksfest entdeckt – und irgendwie hatten sie recht.
Fazit
Die Trofeo Calva bleibt das, was sie immer war: Ein Fest der Glatzen, der guten Laune und der Wurfkunst, die manchmal eher Kunst als Wurf ist.
Und die Karikatur zeigt es wunderbar: Hier geht es nicht nur ums Gewinnen – hier geht es ums Strahlen. Manchmal wortwörtlich.
Natürlich gab es auch noch das Radrennen, wo ein Geburtstagkind gewann. Deswegen kann man es auch schon mal mit Humor nehmen.
Die Trofeo Calva – Das verrückteste Radrennen Mallorcas (Gestern live erlebt!)
Mallorca hat viele Dinge: Sonne, Strand, Sangria – und seit gestern auch das wohl schrägste Radrennen der Saison. Die Trofeo Calva (nicht zu verwechseln mit Calvià, aber wer braucht schon korrekte Ortsnamen, wenn’s lustig wird?) lieferte ein Spektakel, das selbst erfahrene Radsportfans kurz an ihrer Realität zweifeln ließ.
Ein Geburtstagskind sorgt für Chaos
Allen voran: António Morgado, der nicht nur Geburtstag hatte, sondern offenbar auch beschlossen hatte, dass ein normaler Sieg zu langweilig wäre. Also fuhr er:
mit einem Geburtstagskuchen auf dem Lenker,
mit einer Kerze, die trotz 40 km/h erstaunlich stabil brannte,
und mit einem Gesichtsausdruck, der sagte: „Wenn ich stürze, dann wenigstens spektakulär.“
Die Konkurrenz war irritiert, das Publikum begeistert, und die Fotografen hatten endlich mal Material, das nicht nach „Standard-UCI-Pressefoto“ aussah.
Der Rennverlauf – eine Mischung aus Tour de France und Zirkusvorstellung
1. Der Start
Die Fahrer rollten los, während Morgado versuchte, seinen Kuchen mit einer Hand zu stabilisieren. Ein Zuschauer rief: „Wenn du gewinnst, puste die Kerze im Ziel aus!“ Morgado nickte – Profi durch und durch.
2. Der Anstieg von Calva
Hier zeigte sich, wer wirklich stark ist. Während andere Fahrer keuchten, schnaufte Morgado nur, weil ihm die Buttercreme ins Gesicht wehte.
3. Die Attacke von Héctor Álvarez
Álvarez versuchte, Morgado abzuschütteln, doch der Portugiese konterte mit der wohl ungewöhnlichsten Taktik der Saison: Er bot ihm ein Stück Kuchen an. Álvarez lachte – und verlor wertvolle Sekunden.
4. Der Zielsprint
Ein Sprint wie aus dem Bilderbuch: Zwei Fahrer, ein Ziel, ein Kuchen. Morgado gewann um eine halbe Radlänge – und schaffte es tatsächlich, die Kerze im Ziel auszupusten, ohne den Kuchen zu verlieren.
Die Zuschauer – ein Kapitel für sich
Mallorquinische Rentner diskutierten lautstark, ob Kuchen aerodynamisch sei. Ein deutscher Tourist fragte, ob das „so ein lokales Ritual“ sei. Ein britischer Urlauber wollte wetten, dass der Kuchen vegan ist. Niemand wusste irgendwas – aber alle hatten Spaß.