Mo. Feb 24th, 2020

Volta a la Comunitat Valenciana. Groenewegen gewinnt die 1. Etappe

2 min read
Dylan Groenewegen

Dylan Groenewegen stiehl die erste Etappe. So sagten es die Fernsehkommentatoren. Ich hatte ihn schon vorher auf dem Plan. Wenn mich einer gefragt hätte. Hat aber keiner.

Die erste Etappe der Volta a la Comunitat Valenciana fand im spanischen Frühling statt. Der Sonnenschein beflügelte zum Fahren in kurzen Trikots. Vor ein paar Tagen in Australien war bei gleichen Temperaturen beinahe erfroren. 12 World Tour Teams treffen sich dieses Jahr im Spanischen. Nur die beiden deutschen Teams Bora hansgrohe und Sunweb sind nicht vertreten. Deutsche Fahrer sind aber trotzdem mit dabei. Sogar Lotto Soudal hat einen als Spitzenmann auf gestellt. Nein, es ist nicht André Greipel. Der fährt ja bei den Israelis, nein, es ist John Degenkolb, der es richten soll. Hat er aber heute nicht. Falls man einen 7. Platz als Maßstab nehmen soll.

Das Rennen führte heute von Castello nach Villa Real. Die beiden Ort liegen nicht soweit voneinander entfernt. Um auf die 180 Kilomter zu kommen musste man deshalb ein wenig auf die Peripherie ausweichen. So kamen einige Berge mit ins Programm, was die Sprinter aber nicht abhielt am ende die Sache für sich zu entscheiden.

Der höchste Anstieg war der Alto de Marianet. Der hatte immerhin 418 Meter. Da er aber reichlich vom Ziel entfernt war, hatte die Sprinter auf den restlichen eher flachen Kilometern Gelegenheit die Ausreißer wieder einzufangen. 

Ja, die gab es selbstverständlich auch. Es waren vier Mann von der zweitklassigen Teams, die sicher als rollende Vorauswerbekolonne vom Veranstalter engagiert werden. Tenor: Endweder ihr zeigt was oder ihr fliegt nächstes Jahr raus. Die vier Büßer waren diesmal Julian Irizar, Cedric Beulens, Cristian Scaroni und Diego Pablo Sevilla. Die Teams tun nichts weiter zur Sache. Einmal weil sie in den Bereich Fischfutter gehören und zum anderen weil die Jungs nach Belieben im Windstehen gelassen wurden, um sie dann 10 km vor dem Ende zu vernaschen. Was dieser Unsinn mit Radsport zu tun. Viel, denn einige Mannschaften leben davon.

Das Rennen begann also 10 km vor dem Ende. Deceuninck Quickstep machte die Pace und Jumbo Visma zeigte sich ab und zu. Gegen Ende zerbrach aber der Zug von Jumbo Visma und die Herren von Deceuninck Quickstep konnten sich schon mit Fabio Jakobsen als sicherer Sieger fühlen. Endlich mal hatte man einen Holländer als belgisches Team auf seiner Seite. Dann kam  aber aus dem Nichts ein andere Niederländer angeflogen und vermasselte den Jungs von Deceuninck Quickstep den Tag. Macht sicher nicht viel, denn die Belgier werden sich, wie in jeden Jahr, noch schadlos halten.

John Degenkolb wurde bester deutscher Fahrer. Er kam auf Rang 7 über die Ziellinie.

Ergebnis<<<

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