Mo. Feb 24th, 2020

Valencia Rundfahrt. Kein Erfolg für Valverde.

2 min read
Cullera

Die Mauer von Huy stand heut auf dem Programm. Nicht so steil, dafür doppelt so lang und hoch. Außerdem lag das Teil in Spanien und sah aus wie Gibraltar. Ein riesiger Kalkfelsen, der einsam aus einer Ebene am Meer herausragte. Valverde vom Team Movistar hatte sich diesen Tag  ganz ganz dick angestrichen.

Zunächst bestimmten andere das Geschehen. D,h, man ließ auf den ersten Kilometern der 181 km langen Etappe von Torrent nach Cullera ungestört gewähren. Das stille Übereinkommen erstreckte sich bis in den Ort Cullera. Der wurde  gut 15 km vor Ende erreicht. Dann hatten die Teams den Vorsprung von Jos Van Emden und Co. von 4 Minuten bei km 40 vor Schluss auf Null heruntergefahren. Mit einem Irrsinnstempo ging es einmal um den Hügel. Kurz vor dem Anstieg fuhr man durch liebliche Hochhausanlagen. Die nun im ewigen Schatten liegen niedrigen Einfamilienhäuser werden den Baulöwen wohl unendlich dankbar sein. Dann gibt es auch noch Trottel, die diese Bausünden unbedingt im Fernsehen als Touristenattraktion verkaufen wollen. Kein Wunder, dass die Gibraltesen nichts mit den Spaniern zu tun haben wollen. Aber wollen wir noch mal mit der Deutschland Tour nach Thüringen? Ich glaube nicht. 

Die Briten scheinen mal wieder alles richtig gemacht zu haben. Wenn wir jetzt die Goldenen Zwanziger haben, dann kann ich auf die Dreißiger und Vierziger gerne verzichten.

Reden wir lieber vom Radsport. Gonzalo Serrano von Caja Rural versucht es als erster. Am Beginn des Anstieges setzt er sich mit Vehemenz ab. Er holt schnell 100 m Vorsprung heraus, um dann einen Kilometer vor Schluss grandios zu scheitern. Zunächst versucht es ein überregional bekannter Schlägertyp, doch der kann sich nicht absetzen. Dann kommt die Stunde von Alessandro Valverde vom Team Movistar. Spanien jubelt, bis 5 m vor der Ziellinie. Dann erscheint nämlich ein Mann namens Tadej Pogacar vom Team UAE Emirates aus dem Hinterhalt und überrollt den Altmeister auf der Außenbahn. Spanien erlebt mal wieder Gibraltar auf dem Cullera und Pogacar übernimmt die Gesamtwertung.

Was für ein Tag.

Ergebnis<<<<<<

 

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