Mi. Dez 11th, 2019

UAE Tour. Roglic verteidigt die Führung.

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Burj Khalifa Skyscraper Building Dubai Uae

Früher hatte der Slovene die Schanzen von der anderen Seite aus gesehen. Anscheinend hat er auch jetzt keine Furcht davor. Dann, wenn sie unten aus angegangen werden. Valverde hat natürlich als mehrmaliger Bezwinger der Mauer von Huy einen gewissen Ruf zu verteidigen. Auch dass er seinen  Weltmeistertitel einer steilen Rampe zu verdanken hat, bringt ihm den Respekt der Kollegen. Aber freiwillig geben die auch nicht auf. Gut, er hat sich heute wieder durchgesetzt. Der letzte Anstieg war seiner. Immerhin hatte er, im Gegensatz zur  Mauer von Huy, 600 Höhenmeter mehr aufzuweisen. Das hätte auch ein anderer schaffen können. Einer der leichter war als er. Hat aber keiner und somit stand das Weltmeistertrikot auf dem Siegertreppchen ganz oben. Dass er sich nicht das rote Trikot des Leaders überstreifen durfte, liegt an der Klette Primoz Roglic vom Team Jumbo Visma. Der hat sich den Hang hochgebissen und Valverde keine Sekunde aus den Augen gelassen. Bis auf die 4 Sekunden, die als Zeitgutschrift gegenüber Roglic bekam, verlor er nichts.

Morgen wird die Auseinandersetzung fortgeführt. Da geht es zum Schluss auf den Hatta Dam hoch. Der Weg ist kürzer, aber der Anstieg noch ein paar Prozente steiler. Da wird es der Spanier sicher auch einmal versuchen.

Die Sprinter haben heute mal Pause gehabt. Die Topfahrer durften sich hinten ein wenig ausruhen. Die Entourage hatte die Aufgabe die restlichen Topleute nicht zu weit hinten landen zu lassen. Das heißt, bis zum Aufstieg war harte Arbeit angesagt. Was tut man nicht alles für eine handvoll Euro`s.

Die Deutschen Fahrer haben meist ein Sprinter Patent in der Tasche, so dass sie den Tag geruhsam haben verstreichen lassen. Marcel Kittel kam mit über 17 Minuten ins Ziel. Ich hoffe er hatte unterwegs eine Hütte zum Übernachten gefunden. Es wird ja des Nachts noch kalt in der Wüste. Emanuel Buchmann dagegen will sich als neuer deutscher Ausdauerfahrer präsentieren. Der Mann, für den bei den großen Rundfahrten gefahren werden soll. Er zeigte heute wahrlich Nehmerqualitäten und wuchtete sich den Anstieg mit dem Spitzentrio hoch. Am Ende wurde er Vierter mit 4 Sekunden Rückstand auf Valverde- Das ist ordentlich. Seine Stellung in der Gesamtwertung hat er natürlich enorm verbessert. Er rutschte um 40 Plätze auf Rang vier vor.  Fürs Podium fehlen allerdings noch 9 Sekunden.

Ergebnis >>>>

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