So. Dez 15th, 2019

Tour du Rwanda. Merhawi Kudus ist einfach nicht zu schlagen.

2 min read

Sicherlich wissen sie irgendwie wo Rwanda irgendwo liegt. Mitten in Afrika. Aber die einzelnen Stationen oder Etappenorte der Tour du Rwanda könnten genauso auf dem Mond liegen. Die Namen sagen den meisten von uns nichts. Eigentlich schade, denn das Land ist wunderschön und wo die Jungs da lang fahren, ist es noch dreimal schöner. Ein wenig versuche ich mit Bildern aufzuhellen.

Die heutige Etappe führte von Huye  über  213 km und einige Berge nach Rubavu. Nicht allein deshalb war es die Königstetappe der Tour du Rwanda, aber mithin war es ein Grund. Natürlich ist ein Rennen immer nur schwer wie es die Jungs machen. Marcel Kittel kommt auch über die meisten Alpenpässe mit. Nur wenn es den letzten Anstieg zum Ziel hochgeht, kann er mit den Bergflöhen nicht mehr mithalten. Aufgrund seiner Physis fährt er dann schnell in den sauren Bereich.

Schauen wir un doch das Profil ein wenig genauer an.

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Der niedrigste Punkt der Strecke liegt auf  1447 Meter über Meereshöhe. 90 Prozent der Strecke über 1800 Meter. Dann kommen da noch die  3 Anstiege auf  mindestens 2450 m Höhe. Mit der Streckenlänge von 213 km ist das der Albtraum der europäischen Radfahrer. Nicht so für die Leute aus Eritrea. Die pflücken auf dieser Höhe gerne ihre Kaffeebohnen im Akkord. Fahrradfahren ist da eine gut bezahlte leichte Tätigkeit. So wundert es nicht, dass hier kein Europäer groß auftrumpfen kann und Merhawi Kudus die Etappe locker gewann.

Zweiter wurde allerdings der Flachländer Rein Taramae von Direct Energie. Der hat allerdings einen besonderen Druck.  Der Dritte des heutigen Tages fährt für die Israel Cycling Academy. Dem würde man ja jetzt eher Rekorde in 1000 m Tiefe, also unterhalb des Meeresspiegels zutrauen. Da er aber Schweizer ist und Matteo Badilatti heißt, traut man ihm den dritten Platz in den Bergen schon zu. Er selber hatte sogar noch mehr vor, konnte aber wegen  Krämpfen sein Vorhaben nicht verwirklichen.

Die folgenden Fahrer kamen dann auch wieder aus Kolumbien.

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