Do. Dez 12th, 2019

Tour du Rwanda. Etappe 4

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Die vierte Etappe der Tour du Rwanda führte von Rubavu nach Karangi. Sie war nur 103 lang, hatte es aber bergmäßig in sich. Der Tag brachte zwei Anstiege  über 2000 m und einen der noch auf  1739 m hochführte. Der letzte war aber nicht mehr so dramatisch. Denn die kurz davor liegende Sprintwertung der Tour du Rwanda lag auch auf 1600 m über dem Meeresspiegel. So konnte man den Abschnitt in der Kategorie hart aber herzlich einstufen.

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Die Gegend ist bekannt für den Kongo Nil Trail. Die beiden größten Flüsse Afrikas bzw. deren Zuflüsse sind nicht weit entfernt.

Schon kurz nach dem Start bildete sich ein 10 köpfige Spitzengruppe. Merhawi Kudus vom Team Astana war nicht mit dabei. Er kann sich bei solchen Profilen darauf verlassen, dass seine Jungs ihn  wieder heranfahren. Außerdem gefährdet keiner der Ausreißer seine Spitzenposition. Später kommen noch einige Fahrer hinzu. Mit dabei ist  der Amerikaner Timothy Rugg vom Team BAI – Sicasal – Petro de Luanda. Die 16 Fahrer haben 75 km vor dem Ende einen Vorsprung von 20 Sekunden auf die Verfolger und 3 Minuten auf das Peloton mit dem gelben Trikot.

Der letzte Berg der ersten Kategorie liegt 30 km von dem Ende. Er 2100 m hoch und heißt Congo Nil Center. Wir sind an den Quellen des Ursprungs der Menschheit. Glaube aber nicht, dass die Jungs sich hier großartig verneigt oder sich sonstwie aufgehalten haben, denn die Gruppen hatten sich ein wenig aufgesplittert. Vier Fahrer konnten sich hier absetzen. Mit dabei waren:

Vier Kilometer vor dem Ende setzt der Kolumbianer Edwin Avila von der Israel Cycling Academy die entscheidende Attacke und gewinnt das Rennen. Merhawi Kudus vom Teams Astana kommt erst 5 Minuten und 43 Minuten später an, behält aber seine Gesamtführung. Wie überhaupt sich an der Spitze nicht viel geändert hat.

Ergebnis  >>>>>

 

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