Mi. Dez 11th, 2019

Tour du Rwanda. Afrika`s schönste Rundfahrt

3 min read

Die  Tour du Rwanda ist meines Erachtens die schönste Tour auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land hat sich nicht ohne Grund für die Austragung der WM im Jahre 2025 beworben. Meiner Ansicht steht die UCI unter David Lappartient mit guten Grund  hinter dem Vorhaben. Ich glaube, nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Begeisterung für den Radsport als in Rwanda. Schade, dass die deutschen Teams Bike Aid oder Embrace the World dieses Jahr nicht dabei sind.

Die Tour du Rwanda geht über acht Tage und Etappen. Insgesamt sind 950 anspruchsvolle Kilometer zu fahren. Anspruchsvoll weil sie in der Höhe gefahren werden, man ist eigentlich ständig über 1000 m  und weil zahlreiche Berge mit Höhen von bis zu 2500 Metern überfahren werden müssen.

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Die erste Etappe der Tour du Rwanda führt von Kigali nach Kigali zurück. Start und Ziel waren aber nicht identisch. Damit es nicht zu einem Gewusel mit Entgegenkommern kam, fuhr man Wendepunkt eine große Schleife. 

Wie man sehr schön auf dem Profil erkennt, war der Tag nicht einfach und auch das Geschehen nicht für die Sprinter. Die tummeln sich ja auch zu Haufe im Moment in der Vereinigten Emiraten. Der kleine Anstieg zum Schluss des Tages scheint irgendwie ein Spleen bei den Organisatoren in aller Welt geworden sein. Früher war die Mauer von Huy einzigartig. Heute will jeder Veranstalter sein eigenes Mäuerchen haben. Das muss nicht sein. Gewonnen hat die erste Etappe Alessandro Fedeli von Delko Marseille gefolgt von Yakob Debesay aus Eritrea. Die nächsten beiden Fahrer kamen auch von Delko. Aus Deutschland ist niemand dabei.

Die heutige 2.Etappe führte von von Kigali nach Huye. Sie war 120 km lang und wenn so will, kann man sie als Flachetappe bezeichnen. Allerdings auf 1800 m Höhe. Natürlich konnten die Veranstalter es nicht lassen. Der Name reizt ja nun wirklich dazu. Es wurde die Mauer von Huye serviert. Die war 1,8 km lang, aber nur 5,8 Prozent steil.

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Trotzdem oder gerade deswegen gewann heute ein Eritreär. Merhawi Kudus vom Team Astana konnte sich ganz leicht absetzen. 2 Sekunden genauer gesagt.

 

Vorher gab es einiges Ausreißversuche. Einer gelang gründlich. vier Fahrer konnten einen Vorsprung von 2 Minuten herausfahren.

40 km vor dem Ende waren noch 1:43 Minuten. Das wurde zügig weniger und die Gruppe löste sich auf. Als letzter Fahrer wurde wurde Perrig Quemeneur von Team Direct Energie in der Mauer von Huye eingeholt. Damit zeichnet er wieder neue Aktien für Teilnahme bei der Tour de France.

Ergebnis >>>>

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