So. Jul 5th, 2020

Tour de Taiwan. 1. Etappe

2 min read
Tour of Taiwan

Was wir sind und was wir sein wollen. Wenn wir noch jung sind haben wir in der Regel andere Vorstellungen als im Alter. Mit der Zeit verändern wir uns vom Wollen zum sein. Vom Idealbild, dass wie von uns haben zur Realität. Wenn ich beispielsweise denke, wie es in meiner Jugend war, alle Jungs hatten lange Haare und man wollte zumindest Rockstar werden oder ein bisschen die Welt verändern. Dann wurde man in das Korsett des Alltags gezwängt oder ließ sich gerne zwängen und die Vorstellungen bröckelten mit jedem Friseurbesuch. Am Ende stand da ein Mensch mit Haus, Kindern, Ratenzahlungen und hoffentlich festen Einkommen. Willkommen in der Realität. Die Tünche ist abgefallen und der Kern zum Vorschein gekommen.

Bei den Radprofis ist es genauso. Am Anfang hängen die Trauben hoch und am Ende ist man der Knecht irgendeines anderen und freut sich darüber. Man hat nie jemand anderes sein können.

Aber reden wir lieber vom Radrennen. Mannschaftssport. Wie Fußball. Ich berichte darüber, könnte ihn aber nicht selber betreiben, weil ich mich nie einsortieren konnte. Deswegen war ich Ultramarathonläufer. 100 km allein durch die Nacht laufen, das war mein Ding. Oder einsam am Straßenrand stehen und die Jungs fotografieren. Wenn die Bilder nichts werden. Mein Problem und als Chefredakteur habe ich keinen, der mir dafür eine Ohrfeige verpasst.

In Arabien sind die Jungs zur Zeit in ihren Hotelzimmern eingesperrt. Das ist das Berufsrisiko. In Taiwan fahren sie aber. Heute ging es über nur  89 Km von Taipei nach Taipei zurück. Schon morgen kann es in die Quarantänestation gehen. Wer weiß das schon.

Tour de Taiwan

Die Strecke war jedenfalls einfach gestrickt. 8 Durchläufe a 10,3 km. Einmal die Hauptstraße hoch und dann wieder zurück. Es war nett flach. So konnten sich die Sprinter verwirklichen.  Es waren die der zweiten Klasse. Gewonnen hat das Rennen der US Amerikaner Eric White vom Team Elevate Webiplex Pro Cycling. Zweiter wurde Michael Grosu von Nippo Delko One Provence. Deutsche Fahrer sind auch dabei. Vier an der Zahl. Sie fahren für das Team aus Austria Hrinkow Advarix Cycleang. Ihre Namen sind Stefan Brandlmeier, Jonas Rapp, Christoph Hatz und Timon Loderer.

Christoph Hatz konnte sich am ersten Tag auf Rang 11 platzieren., während die Zeit des Kletteres Stefan Brandlmeier noch kommen wird.

Ergebnis<<<<<

Fotos <<<<<

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