Fr. Okt 18th, 2019

Tour de Bretagne. Die Zweite Etappe

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Tour de Bretagne 1. Etappe

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Ich hoffe ja immer, dass bei den Kiddies die Sache mit dem Doping noch nicht so verbreitet ist. Wenn man sich die Studien zum Breitensport, auch im Radsport in Deutschland anschaut, dann haben wir viele solche Könige. Da ich, seitdem ich das Thema Doping ein wenig mehr aufgreife, doch einige Leser verloren habe, kann ich nur sagen, dass ich auf die gerne verzichte. Wer so medaillengeil ist, das ihm das gesundheitliche Schicksal der Jungen in zwanzig Jahren scheißegal ist, der kann von mir aus auch König von Scheißegalien sein. Viel Glück.

Die Tour de Bretagne steht natürlich etwas im Schatten der großen Rundfahrten und Klassiker. Sie ist ja auch gar nichts für die großen Jungs. Niemand erwartet hier ein Team SKY oder Bahrain Merida. Wenn woanders die dicken Namen antreten, dann sind es in der Regel hier die Nachwuchsfahrer, die hier an den Start gehen. Man will sich unter seines Gleichen messen und schon mancher hat hier den Aufstieg in die Große Liga durch gute Leistungen vollzogen. Andere sind einfach hier stecken geblieben und radeln nun in der zweiten Liga konstant.

Wie dem auch sei. Die Tour de Bretagne glänzt durch ihre eigenen Reize. Da ist zum Einem die wunderschöne  abwechslungsreiche Landschaft, die perfekte Organisation, aber auch die Leidenschaft der Bretonen für den Radsport. Und natürlich darf ihr größter Held in dieser Sache nirgendwo fehlen. Bernard Hinault, der mehrmalige Tour de France Sieger, ist praktisch allgegenwärtig. Bereit mit jeden ein Schwätzchen zu halten oder  für ein Foto gerade zu stehen. Immer mit einem Lächeln im Gesicht. Der Mann tut was für den Radsport in der Bretagne und in Frankreich sowieso.

Der heutige Tag führte die Jungens von Bannalec nach Quimperle. Die Strecke hatte eine Länge von 169 km. Nun liegen die beiden Orten auf direkten Wege etwas näher zusammen. Deshalb fährt man da einen sehr großen Bogen.

Es gab heute auch einige Bergwertungen. Sogar drei der 1. Klasse. Nun darf man die jetzt nicht mit dem Galibier verwechselt. Es ist relativ. Wir sind in der Bretagne und da sind die Berge höchsten 200 oder 300 m hoch.

Es gab auch heute drei Ausreißer. Die drei Jungs hatten einen Vorsprung von 3 Minuten heraus gefahren. Das italienische Team Androni setzte ihnen jedoch nach und so wurden sie wieder eingeholt

Am Ende waren in Quimperle noch drei Runden zu fahren. Das ist schön. Für die Zuschauer, aber auch für die Journalisten, die hintern dem Feld einrollen und sich noch zweimal die Jungs anschauen oder fotografieren können. Den Sprint gewann dann kein Fahrer von Androni, sondern Alberto Dainese von SEG Cycling. Er ist auch der neue Führende in der Gesamtwertung.

Ergebnis <<<<<

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