Di. Jun 2nd, 2020

Ster von Zwolle

2 min read
Ster Van Zwolle

Mir gehen langsam die Rennen aus. Wollte doch gerade vom Le Samyn berichten. Da viel mir auf, dass ich das schon vor einem Monat gemacht hatte. Quasi live. Man möge mir meine Vergesslichkeit verzeihen. Aber jetz wird es eng. Viele Rennen aus dem Frühjahr, von denen ich nicht berichtet habe, stehen nicht mehr auf der Agenda. Und bis zum nächsten Rennen kann es noch weit hin sein. Die Kollegen haben die gleichen Probleme und berichten von den Rennen von Anno dünnemal. Na, das haben wir auch vergessen, was vor 100 Jahren geschah. Die Rennverantwortlichen und die UCI schicken ihre Leute in den Sommerschlaf. Statt dass mal alle gemeinsam ein Brainstorming machen und überlegen, wie die Krise überwunden werden kann. Die virtuellen Rennen sind doch ein erster Schritt. Das kann man doch  ausbauen. Statt dessen wird nur noch gejammert und kollektiv das Gehirn abgeschaltet. Jede Krise ist auch eine Chance um festgefahrene Strukturen aufzubrechen. Wenn am Ende alle pleite sind nützt das niemanden. Gerade der Radsport bietet da seine individuellen Möglichkeiten. Beim Fußball sieht das schon anders aus. Statt dessen herrscht im Moment die Mentalität vor,  Augen zu und ab in den Untergang.  Wenn ich schon versinke, dann bitteschön alle anderen auch. 

Das Rennen

Gut reden wir vom Stern von Zwolle. Das Rennen gehört zur Klasse 1.2. Ist also eher ein lokales Ereignis. Es wird eine Runde um Zwolle gefahren. Zwischendurch kommt man auch einmal am Ziel vorbei. Insgesamt sind es 179 Km für die 188 Fahrer. Nur 57 haben das Rennen beendet. Die anderen werden noch heute in den Arsch beißen, dass sie aufgegeben haben. Denn es war für das schon fast das Ende der Saison. Wir schreiben nämlich den 29. Februar 2020 und jedes Kind weiß, was ein paar Tage später nach den Rennen in Kroatien geschehen ist.

Unter den Jungs, die ins Ziel gekommen sind, war auch Niklas Märkl vom Team Sunweb Development. Er sah als einziger Deutscher die  Ziellinie, auf dem 25. Rang. Zweiter deutscher Fahrer war Patrick Haller von Leopard Cycling. Der sah die Ziellinie nicht und dürfte das bitter bereut haben. Gewonnen hat das Rennen David Dekker von der SEG Racing Accademy. Der Junge hatte ein tolle Form, Ein paar Tage später wurde er Dritte beim Le Samyn und  gewann dazu den Dorpenomloop in Rucphen. Nach diesen 582 Rennkilometern war seine Saison aber beendet.

Ergebnis >>>>

 

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