Di. Apr 7th, 2020

Saudi Tour. Nacer Bouhanni schnappt sich das Leadertrikot.

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Bouhanni

Es war nicht der Tag von Phil Bauhaus. Obwohl er sich eigentlich nicht schlecht aus der Affäre gezogen hat. Nach seiner Panne fiel er weit hinter das Peloton zurück. Doch seine Mannschaft Bahrain McLaren hat ihn zurückgekämpft. Rui Costa konnte sich lange als der neue alte Leader fühlen. Doch dann holte die Gruppe mit `Bauhaus wieder enorm auf und auch der letzte Versuch  Costa`s scheiterte schließlich kläglich 2 km vor dem Ziel.

Nun hatte Phil Bauhaus alle Karten wieder in der Hand. Er musste nur mit der ersten Gruppe ins Ziel rollen. Einen Km vor dem Ende kam es zu einem Massensturz, einige seiner Mannschaftskameraden waren davon betroffen. Er nicht. Zu seinem Pech. Denn wenn Nacer Bouhanni das Rennen gewinnen würde, dann wäre er mit 2 Sekunden Vorsprung der neue Leader. Falls Bauhaus nicht unter die ersten drei kam. Doch wie sollte er das. Ohne Unterstützung und erschöpft durch die krasse Aufholjagd konnte er sich alleine nicht durch setzen. Dann geschah auch noch der worst Case. Bouhanni arbeitete wieder. Was bei Cofidis in den letzten Jahren undenkbar war, mit Arkea Samsic bekam er wieder frische Luft und entschied den Sprint für sich. Dafür gab es dann auch noch das grüne Trikot dazu.

Der Tag war heute für alle Beteiligten nicht einfach. Er wurde wärmer und der Wüstenwind tat das seinige dazu. Die Jungs versuchten sich mit Eisbrocken, jawohl Brocken, zu kühlen. 70 km  vor dem Ende hatte eine Ausreißergruppe 5 Minuten Vorsprung. Der schmolz, wie die Eiswürfel am Rücken. Mit dabei war wieder ein Fahrer von Bike Aid, diesmal nicht Nikodemus Holler, sondern wieder der Afrikaner Kangengi. Bei der Sprintwertung bei km 45 reißt Beltran aus dieser Gruppe aus, holt sich die Wwertung und lässt  mit einem anderen Fahrer ins Feld zurückfallen. Da waren es nur noch fünf an der Spitze.

Von hinten schloss aber eine Gruppe mit Rui Costa vom Team Trek Segafredo auf. Wie schon erwähnt war dieser Vorstoß aber nicht von Erfolg gekrönt. 26 km vor dem Ende sieht man Bauhaus verzweifelt am Straßenrand stehen, mit einem Fahrrad ohne Hinterrad in der Hand. Seine Mannschaftskollegen helfen ihm. Doch in seinem direkt danach explodiert Cavendish und fährt Schlangenlinien. Trotzdem erreicht man wieder die Spitze. Allerdings vergebens. Bouhanni hat das bessere Ende für sich und Bauhaus muss sich einstweilen mit dem zweiten Platz begnügen. Ein weiterer Tag mit dem Bahrain McLaren Roulette erwartet uns dann morgen wieder.

Ergebnis<<<<<

 

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