Di. Apr 7th, 2020

Saudi Tour. Alle für Phil Bauhaus.

3 min read
Saudi Tour

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Bahrain McLaren macht es mal wieder spannend. Doch ob die Strategie diesmal aufging oder ob es ein Zufallsergebnis war, da wäre ich mir nicht so sicher. Am Ende stand jedenfalls Phil Bauhaus auf dem Siegerpodest und alle taten so, als ob das der  Plan des Tages war.

Der Tag heut war nicht so lang. Die Strecke von Riyadh nach Riyadh, mit einem Ausflug durch die Wüste, war nur 119 km lang. Das Ziel heißt anders, jedenfalls in der Streckenbeschreibung. Das  soll Sie aber nicht stören. 70 km vor dem Ende sehen wir eine Ausreißergruppe. Mit dabei ist wieder Nikodemus Holler vom Team Bike Aid. Der Junge sieht mir im Gegensatz zum letzten Jahr etwas schmaler aus. Die damit gewonnene Fitness setzt er wohl in verschärfte Trainingseinheiten um. Ach, als wir noch jung waren, haben wir da nicht alle “Allein durch die Wüste” oder den “Schut” gelesen? Jetzt kann man hier mal so richtig auf Karl May`s Spuren wandeln oder radfahren. Nur mit den den Beduinen auf den Kamelen hapert es ein wenig. Die sind nicht zu sehen oder sitzen in vollklimatisierten Pickups.

It`s still the same story. As times goes by. 

Die Jungs fahren eine ganze Zeitlang mehr als einen Kilometer voraus. Bis sie dann eingeholt werden. Die Gelegenheit kommt bei einem kleinen Anstieg. Dort sieht Rui Costa seine Stunde gekommen. Er reißt aus und fährt  vor dem Peloton daher. Es dauert ein paar Kilometer bis ihm sein sportlicher Leiter von dem Wüstenkoller geheilt hat. Auch Heinrich Haussler ist von dieser Krankheit betroffen. Doch sie dauert nicht lange.

12 km vor dem Ziel sieht man dann wieder Rui Costa himself allein an der Spitze. Auch dieser Selbstversuch scheitert an der geballten Kraft von Bahrain McLaren. Die wollen heute ihren Sieg. So kommt das Feld fast geschlossen auf die Zielgerade, die dieselbe wie gestern ist. Von Heinrich Haussler ist nichts zu sehen, auch das Polizeimotorrad steht den Fahrern nicht im Weg. Ist man tatsächlich lernfähig?

 

Phil Bauhaus zieht 500 m vor dem Ende den Sprint an. Für Cavendish. Das denken alle. Als Cavendish nach rechts zieht, ziehen alle anderen mit. Nur Phil Bauhaus nicht. Der schaut sich erstaunt um. Sieht, dass keiner mehr hinter ihm ist und er noch an der Spitze. Darauf dreht er seinen Motor auf volle Pedale. Ehe die anderen es realisieren  und versuchen können in seinen Windschatten zu kommen, ist er längst über die Ziellinie gerollt. Wieder mal ein interessantes Ende mit Bahrain McLaren. Man sollte bei allen Etappen der Saudi Tour nur den letzten Kilometer gesehen haben. Das röhrt, wirklich!

Bauhaus hat nun auch Rui Costa das grüne Leadertrikot  der Saudi Tour abgenommen.

Ergebnis <<<<

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