So. Jul 5th, 2020

Paris Nizza. Wenn Not und Elend Rad fahren.

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Paris Nizza

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Es war mir bisher nicht bekannt, dass der Corana Virus aufs Gehirn schlägt.  Ich hoffe  im Interesse des Radsports und der sportlichen Leiter, dass das so ist. Denn falls man die geistige Leistung der sportlichen Leiter nicht irgend einem Krankheitsbild zuschreibt, dann ist es schlecht um die Taktik im Radsport gestellt.

Da haben wir eine Etappe, die nun wirklich für die Sprinter geschaffen ist. Zugegeben, ein wenig Wind hat die Ereignisse auf Teilstrecken beeinflusst. Aber wirklich nur auf Teilstrecken. Dazu hat man die besten Sprinter, von ein zwei Ausnahmen mal abgesehen, im Peloton dabei. Was machen die Herren daraus. Sie schauen zu wie Max Schachmann den Vogel abschießt und rollen 25 Sekunden später ins Ziel ein.

Zugegeben, ich finde es total gut, dass und wie Schachmann die Etappe gewonnen hat. Aber ich finde es total Scheiße, wie die Herren Sprinter das Rennen aus der Hand gegeben haben. Das war ihr Arbeitstag. Wo wollen sie es denn dann tun? Auf der 7. Etappe zum  Valdeblore La Colmiane hoch?

Ich weiß gar nicht, warum die Jungs heute nicht besser im Hotel geblieben wären und warum sie heulen, dass sie mit einem Virus nicht raus gelassen werden. Das ist doch auch in ihrem Sinne und nicht nur für die Allgemeinheit eine anständige Lösung.

Es wird natürlich heute im Nachhinein Gespräche geben. Man wird den Bocksmist analysieren und feststellen, was man morgen besser machen könnte. 

Hoffen wir mal.

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