Do. Apr 9th, 2020

Paris Nizza. Warren Barguil nach Hause geschickt.

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Mit dem Radrennen  Paris Nizza wird der Franzose Warren Barguil vom Team Arkea Samsic nie  so richtig warm werden. Schon im letzten Jahr  stürzte Barguil und durfte sich den weiteren Verlauf des Rennens im Krankenhaus anschauen.

Dieses Jahr ist er doch tatsächlich auf der ersten Etappe noch ins Ziel gekommen. Bevor ihm dann die Jury ihm mitteilte, dass seine Bemühungen vergebens waren. Weil er sich zu lange im Windschatten seines Teamwagens aufgehalten hatte, wurde Barguil die rote Karte gezeigt.

Dabei wollte Barguil doch nur allen Ärger aus dem Weg gehen, als er 60 km vor dem Ziel den Kreisel auf den falschen Seite rum fuhr. Jedenfalls nicht auf der Seite, wo fast alle anderen fuhren. Nur hatte Romain Bardet vom Team AG2R die selbe Idee und so krachten die beiden gegen eine Straßenabsperrung und blieben erst mal auf der Straße liegen. Auch bei Bardet dauerte es lange, bis er seine Knochen sortiert hatte und begriff, dass er weitergehen könne. Warren Barguil ließ sich auf Grund der Umstände ein wenig mehr Zeit. Lange sah es so aus,  als ob er nicht weiterfahren könne, weil er sich die Schulter gebrochen hatte. Dann stieg er wieder aufs Fahrrad, machte einige Tretversuche und begab sich wieder zum Teamarztwagen. Dann versuchte er es wieder, um abrupt stehen zu bleiben. Als alle dachten, er haut das Fahrrad in den Straßengraben, besann er sich eines Besseren, stieg wieder aufs Fahrrad und klemmte sich hinter sein Teamfahrzeug in den Windschatten. Mittlerweile hatte er einen Rückstand von 5 Minuten auf das Feld, dass sich ohnehin schon mit dem schweren Gegenwind abmühte und in einzelne Teile zerbrach.

Szene bei Eurosport deutsch >>>>>

Barguil kam auf diese Weise 15 Minuten nach den anderen ins Ziel. Ein schwerer Tag auf dem Rad. Und dazu noch vergebens. Denn die Jury teilte ihm prompt mit, dass er sich umsonst bemüht hatte und auch dieses Jahr sich Nizza im Fernsehen anschauen könne.

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