Do. Apr 9th, 2020

Paris-Nizza. Nichts Neues vom Hühnerstall

2 min read
Paris Nizza

Man braucht schon starke Nerven, wenn man sich den Hühnerstall von Paris Nizza anschaut. Das Rennen wurde bisher geprägt von den einsamen Leistungen des Max Schachmann vom Team Bora hansgrohe. Ich will damit nicht nicht sagen, das die Bora hansgrohe Leute sich bisher die Brot auf dem Butterbrot gegönnt haben. Die  Differenzen zwischen Sagan und Ackermann waren offensichtlich. Also nichts Neues vom Hühnerstall der Rundfahrt. Keiner wollte dem anderen den Sprint anfahren. Gut, Ackermann ist ausgeschieden und Peter Sagan sah man nicht im Brennpunkt des heutigen Geschehens von Paris Nizza. Ist er überhaupt noch dabei?

Heute ist übrigens die vorletze Etappe aus gefahren worden. Morgen geht es noch einmal den Berg hoch und  der Sonntag in Nizza fällt dann flach. Kein Corona bei den alten reichen Leute auf der Promenade des Anglais.

Vielleicht mag das der Grund gewesen sein, weshalb man heute wieder auf den Hühnerstall Modus umgestiegen ist. Man wollte sich Felix Großschartner für den morgigen Tag in der Hinterhand halten. Ich bevorzuge da ja lieber den Spatz in der Hand und der heißt Max Schachmann und hat das Gelbe Trikot auf seinen Schultern. Großschartner hielt sich dafür immer  im Windschatten von Schachmann auf. Erst auf den letzten Kilometern sammelt er seine Kräfte und setzte sich kurzfristig ab, bis er entkräftet wieder von der Gruppe mit Schachmann wieder eingeholt haben. Der wird sich dann ordentlich bei ihm bedankt haben. Der Dank nutzte aber nichts. Denn als Schachmann auf dem letzten Kilometer noch eine Panne hatte rollte der Teamkollege wieder davon. Ich hoffe jetzt mal, dass hier die Regelung für die letzten 3 Kilometer gilt.

Das Renngeschehen bei Paris Nizza

Die heutige Etappe von Paris Nizza war 161 km lang und führte von Sorgues nach Apt. Die Strecke war bergig. Es gab 6 Bergwertungen  der 2. und 3. Kategorie. Die Ausreißergruppe des Tages zerbrach bei der letzten Sprintwertung. Da ging es berghoch. Romain Bardet von AG2R und Nicolas Edet von Coifidis. Die machen sich danach wieder auf die Reise. Ihr möglicher Sieg wird von Kragh Sören Andersen vom Team Sunweb zunichte gemacht. Denn der hat zu wenig Rückstand in der Gesamtwertung und den will man nicht fahren lassen. Sinnigerweise macht Deceuninck Quickstep mit sechs Mann die Fahrt. Schachmann wird sich bei seinen ehemaligen Kollegen dafür bedankt haben. 25 km vor dem Ende sind es 35 Sekunden Vorsprung, die drei Fahrer an der Spitze haben. Irgendwann bedanken sich alle und Tiejs Benoot vom Team Sunweb versucht es alleine. Benoot ist der dritte Versuch von Sunweb und der richtige. Denn obwohl sich alle redlich bemühen wird er nicht mehr eingeholt. Schachmann verliert ein paar Sekunden. Behält aber die Tabellenführung von Paris Nizza. Ein großartige Einzelleistung.

Ergebnis >>>>

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