Do. Apr 9th, 2020

Paris Nizza. Hurra, die Sprinter sind da.

2 min read
Radsport Journal Tourmann

Holger Heusner www.radsportjournaltourman.com

Die Absagen  der Rennen in Italien führen zu einer Prominentenschwemme in Frankreich. Es dürfen nun 8 statt wie üblich 7 Fahrer pro Team teilnehmen. Das nutzen die Topleute, die sonst Tirreno Adriatico auf dem Plan hatten, natürlich aus. Peter Sagan ist deshalb schnell mal umgestiegen. Andere auch. Einige Fahrer, die sich auf das Rennen in die Sonne gefreut hatten, dürfen jetzt zu Hause zu sehen.

Aus diesem Grunde hat Paris Nizza, was die Sprinter betrifft,  ein stärkeres Aufgebot als die Tour de France. Dort richten viele Teams ihr Hauptaugenmerk  ja auf die Gesamtwertung. So werden wir jetzt jeden Tag spannende Sprintentscheidungen erleben, falls das Profil es hergibt und falls den Fahrern coronabedingt nicht die Strecke ausgeht.

Wer ist denn nun bei die Leut? Ich rede jetzt mal nur von den Herren mit den endschnellen Beinen. Bora hansgrohe haben Pascal Ackermann und Peter Sagan auf dem Zettel. Wir sehen auch Bryan Coquard und Jens Debuschere ( B&B Hotels). Hoffentlich brauchen die Jungs den Service ihres Sponsors nicht über die Gebühren in Anspruch nehmen. Team Arkea Samsic fährt zweigleisig. Nairo Quintana soll Paris Nizza gewinnen, der andere Topstar, Nacer Bouhanni, ist für die Etappen zuständig. FDJ hat mit Marc Sarreau einen Sprinter dabei. Für Deceuninck Quickstep soll es Sam Bennet richten. Über Elia Viviani von Cofidis braucht man keine Worte verlieren. Michael Matthews steht bei Sunweb ganz oben auf der Liste. Er wird unterstützt von Nikias Arndt. Dann werden sich auf jeden Fall auch Niccole Bonifazio von Total Direct Energie und Giacomo Nizzolo von NTT sich um die Plätze streiten. Rudy Barbier und Hugo Hofstetter sollen es für Israel Start UP Nation retten und die De Poppel Brüder für Circus-Wanty Gobert. Nicht zuletzt stehen auch noch der kleine Caleb Ewan und John Degenkolb auf der langen Liste der Topsprinter. Ich glaube, wer auf den ersten Etappen zum Ende des Renntages den Fernseher oder den Lisvetream einschaltet, der wird sicher auf seine Kosten kommen. Zumindest, was die Sprintetappen angeht

Deshalb hier noch einmal die Übersicht. Die ersten drei Etappen sind flach. Dann kommt das Zeitfahren. Die Etappen 5 und 6 sind hügeliger, aber machbar. Etappe 7 führt nach Valdemore La Colmiane. Das ist ein 10 km langer Schlussanstieg auf 1500 m Höhe. Auch die Etappe 8 muss man eher den Kletterern gönnen. Aber auf der Promenade in Nizza könnte es noch einmal eng werden. Das Rennen wird oft mit ein paar wenigen Sekunden Abstand entschieden.

Ob wir bis nach Nizza kommen, steht dieses Jahr in den Sternen. Hoffen wir das Beste. Zumindest die ersten drei Etappen sollten durchgehen und da haben die zahlreichen Sprinter ganz große Kreuze gemacht.

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