Di. Nov 12th, 2019

Max Walscheid verliert den letzten ZLM Sprint

2 min read

Die Welt ist grausam. Die Sprinterwelt noch härter.  Leider. Obwohl gutwillige Journalisten des jeweiligen Landes sich um Schadensbegrenzung bemühen. Man feiert den Vizeweltmeister als schönen Erfolg. Sex oder Klicks sells und die Propagandamaschine muss rollen. Auch wenn die Jungs kurz vorher mit ihren Tränen den Platz noch unter Wasser gesetzt hatten.

Im Fußball wie im Radsport ist es ähnlich, man will nicht Zweiter werden, man will ganz oben auf dem Treppchen stehen und nicht die Mitleidszeremonie über sich ergehen lassen. Die Silbermedaille ist was für die Frösche, die schreiben und schreienden Herr der Presse, die ihren Nationalismus rausheucheln müssen.

Aus diesem Grunde ist gut, dass bei einem normalen Etappenradrennen der Zweite und der Dritte gar nicht auf dem Podest erscheinen. Die wissen selbst, dass sie das Rennen verloren haben und können auf die öffentliche Demütigung gerne verzichten. Die Veranstalter geben meist auch diese Rücksicht. Spart ja auch Geld.

Die letzte Etappe der ZLM führte über 170 km nach Tilburg. Dort gab es einen schönen flachen Massensprint. Eigentlich hatte Max Walscheid nur zwei Gegner. Caleb Ewan von Lotto Soudal, den Greipel Nachfolger und Dylan Groenewegen, von Jumbo Visma, der schon zwei Etappe gewonnen hatte. Den Letzteren hat er geschafft. Der Erstere war zu seiner Verzweiflung vor ihm. Trotzdem muss man sagen, der erste tag, wo kein Fahrer von Jumbo Visma bei der ZLM Tour gewonnen hat. Die Jungs der anderen Teams haben sich doch tatsächlich ein Herz genommen. Ob da einer meinen Artikel gelesen hat oder hatte man plötzlich eine eigen Geschäftsidee.

Gewonnen hat die Tour ein Fahrer von Jumbo Visma , Mike Teunissen und zweiter ist man auch geworden, mit Gröndahl Amund Jansen.

Ergebnis >>>>

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