Di. Jun 2nd, 2020

Ein Scheißjahr für Jonas Koch

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Radsport Journal Tourmann

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Letztes Jahr ist Jonas Koch noch auf den den letzten Drücker bei den Profis von CCC eingestiegen. Seine Alternative war die Radsport Bundesliga. Keine Frage, eine Nummer zu klein für den talentierten Jungen Mann. Jetzt hat die Corona Krise den jungen Kann zumindest radsportlich aus der Bahn geworfen. Sein Team CCC, welches  vor zwei Jahren noch BMC hieß und seinen größten Befürworter nach dem Tod von Andy Rihs verlor, ist erneut in Schieflage geraten. Der polnische Schuhfabrikant CCC ist der Coronakrise nicht gewachsen und will aus dem Profiradsport wieder aussteigen. Normalerweise hat sich CCC bis Ende 2021 verpflichtet, will seinen Vertrag aber nur noch bis 2020 erfüllen. Damit der Konzern nicht nicht direkt aussteigt und die Radsportsaison bis zum fortgesetzt werden kann, wollen die Radsportler auf die Hälfte ihres Gehaltes verzichten. Egal wie viel sie verdienen, am Ende des Jahres müssen mindestens 38000 Euro  pro Profi überwiesen werden. Das sind die Mindestgehälter für die Profis der World Tour. Diese werden auch bei der UCI hinterlegt. Jonas Koch zählt sicher nicht zu den bestbezahlten Profis bei CCC, aber er verdient auf jeden Fall noch mehr als ein Fahrer in der Radsport Bundesliga. 38000 Euro im Jahr ist der Mindestlohn. Das sind gut 3000 Euro Brutto im Monat. Manch ein Fußballspieler der unteren Ligen würde über so einen Betrag herzlich lachen.  Und wir reden im Radsport von den Topprofis der ersten Weltliga.

Gut, man wird sich bei CCC einschränken müssen, damit die Saison fortgesetzt werden kann und man einen neuen Sponsor oder ein neues Team findet. Auch sollte keiner vergessen, dass am Ende dieser Saison  über 1000 Profis einen neuen Vertrag haben wollen.

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