Mo. Aug 3rd, 2020

Dookola Mazowsza. Felix Groß fährt nun in grün

2 min read
Puchar Mon

Gestern stand in Polen das erste richtige Straßenrennen auf dem Programm. Dasjenige jedenfalls, welches auch vollendet wurde. Die erste Etappe der Dookola Mazowsza leidete ja unter dem Unterbruch wegen einer Motorradkollision mit einem Begleitfahrzeug und wurde schließlich abgebrochen. Auch in Grodzisk Mazowiecki, was für ein Name, wurde wieder gekreiselt. Es gab neun Runden a 18.5 Kilometer. Insgesamt sollten 167 km zurückgelegt werde. Die Strecke war ziemlich flach und somit Terrain für die Sprinter.

Jetzt muss sich aber nicht vorstellen, dass bei solchen Rennen  die Jungs schon so zusammenarbeiten wie die Profis in ihren Mannschaften. Auch da gibt es ja immer wieder Probleme, wenn es um internationale Meisterschaften geht und 8 Mann plötzlich ein Team sein sollen, die sich normalerweise nicht mal die Butter auf dem Brot gönnen. Schließlich werden so schöne Trikots bei Europa und Weltmeisterschaften vergeben, die man dann die ganze Saison von fremder Seite vor die Nase gesetzt kriegt. Ist eine Nationalmannschaft in einem Rennen am Start, so ist die Situation ähnlich, die Jungs kommen meist aus der zweiten oder dritten Reihe und streben alle nach einem Profivertrag an der Sonne. Also wird man sich selber inszenieren und nicht den Konkurrenten. Das kann man auch verstehen.

Wenn trotzdem mal was gutes herauskommt,  so ist meist eine Einzelaktion. Ich weiß, dass Nationalfuzzies mir jetzt heftigs widersprechen. Aber was sollen sie sonst auch tun. Sagen, alles was ich mache ist eh Mist und lasst den Job einen anderen machen?

Felix Groß von der deutschen Nationalmannschaft und dem Team Radnet Rose ist jedenfalls abgehängt worden. Und keiner von seinen Leuten ware in der Lage die Lücke zu den drei Ausreißern zu schließen. Also verlor er 33 Sekunden und sein schönes Leadertrikot. Dafür gewann er allerdings den Sprint des Feldes und sicherte sich das grüne Trikot des besten Sprinters. Seine Nationalmannschaftskollegen kamen auf den Plätzen 62 folgend ins Ziel. Drei Frahrer radelten gemeinsam bei Rang 100 ein. Soviel zu diesem Thema.

Gewonnen hat das Rennen der Tscheche Michael Kukrle vom Team Elkov Kasper. Der führt nun auch das Rennen an.

Please follow and like us:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

RSS
Follow by Email
YouTube
Instagram