Do. Nov 21st, 2019

Die Woche der Herbstklassiker endet mit Paris Tours

3 min read

Sowohl in Italien als auch in Frankreich gibt es die Rennen der fallenden Blätter. Paris Tour setzt der World Tour in Europa ein Ende. Jedenfalls für dieses Jahr. Die IL Lombardia in Italien wird einen Tag vorher ausgetragen und hat sicherlich den größeren Prestigewert.   

                                               

Davor kommen die kleinen Rennen in der Poebene, die bald mit ihren vielen Flüssen in Nebel und Melancholie versinken wird. Eines davon ist der Gran Piemonte, der immer zwei Tage vor der Lombardia ausgetragen wird. Wie bei so vielen Rennen im herbstlichen Italien geht es auf den letzten Kilometern auf einen Berg hoch, wo dann eine mehr oder minder berühmte Kapelle steht. Ob die Fahrer dort ihr Seelenheil finden, weiß ich nicht. Doch die Ruhe des Winters sieht man von dort oben sicherlich einkehren. Ein paar Monate ohne schreiende Tifosi am Straßenrand. Wer freut sich nicht auf diese Belohnung.

Der Gran Piemonte ist 183 km lang und führt von Agliè auf die Santuario die Oropa hoch. Der letzte Anstieg hat einen Höhenunterschied von 700 Meter, eine Länge von 10 km und eine Steigung von 6,8 Prozent.

Gewonnen hat das Rennen ein Fahrer, dessen Team Trikot gerade bei einem Weltrekordversuch im Marathon durch die Straßen von Wien getragen wird. Gut 10 Männer in schwarzen Trikots an der Front des Rennens mit der Aufschrift Ineos unterwegs. Einer davon ist ein Weißer und heißt Ingebrigtsen. Einer der norwegischen Ingebrigtsens. Doch am Ende wird er nicht dabei sein. Das Szenario ist für den Kenianer Kipchoge gestellt. Der trägt weiß und ist der einzige, welcher nicht ausgetauscht wird. Denn seine Kumpel werden alle 10 km gewechselt. Sie dienen nur als Windschatten. Wieder ist ein Ingebrigtsen dabei. Welchen Sinn soll das haben? Warum nehmen die nicht die U Bahn?. Der Sport als Spektakel, als Volksbelustigung. Aber auf Doha rummaulen.

Wie gesagt hat ein andere Hochländer für das Team den Gran Piemonte gewonnen. Kein Geringerer als der kolumbianische Toursieger Egan Bernal zeigte sich den Fans noch einmal auf der Santuario di Oropa in Siegerlaune. Er kam mit 6 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann und Teamkollegen Ivan Ramiro Sosa ins Ziel. Auch Emanuel Buchmann zeigte nach langer Zeit mal wieder eine gute Leistung. Er wurde vierte mit nur 10 Sekunden Rückstand auf Bernal.

Ergebnis >>>>>

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